Vor einigen Jahren habe ich, als überzeugter Nichttänzer, eine Wette geschlossen, dass ich mich trauen würde, an einem Workshop für modernen Tanz mitzumachen.
Ich habe die Wette gewonnen und dabei wirklich wundervolle Erfahrungen gemacht.
Tanzen begeistert mich immer wieder auf ganz unterschiedliche Weise. Es ist eine sportliche aber auch eine intelektuelle Herausforderung. Sportlich wird jedem einleuchten, intellektuell versteht man, wenn man selbst mal versucht hat eine Choreographie zu erlernen und dabei die Hindernisse im eigenen Kopf wegräumt die sich dort ständig neu aufbauen.
Als ich im Sommer vom dem Brückenbau-Projekt erfahren habe, war ich trotz meiner Tanzbegeisterung skeptisch, ob dieser Workshop für mich geeignet ist.
Aber alle Befürchtungen waren völlig unbegründet. Es hat sich ein tolle Gruppe von Menschen zusammengefunden, die Spass an der Bewegung haben und den Willen ihre eigenen Leistungsgrenzen zu erfahren und wenn möglich auch zu erweitern.
Ich fand es ganz erstaunlich welche Leistungen wir in so kurzer Zeit gemeinsam erbringen konnten. Teilweise sind kleine Tanzstücke an einem Abend entstanden.
Diese Erfolge verdankt die Gruppe natürlich auch dem bewundernswerten Einsatz und den pädagogischen Fähigkeiten von Jutta Czurda, die es immer verstanden hat zu motivieren, zu verbessern, anzutreiben und zu trösten wenn etwas nicht klappt.
Ich halte das Brückebau-Projekt für eine ganz tolle Idee des Stadtthaters, welche, und das ist ja wirklich nicht bei allen guten Ideen der Fall, hervorragen umgesetzt und realisiert wurde.
Ich freu mich sehr auf das zweite Semester, auf das Wiedersehen mit allen Anderen aus der Tanzgruppe und auf die vielen schönen Erlebnisse, die wir auf dem Weg zum abschliessenden Brückenfest haben werden.