Kultur und Unternehmenskultur
uvex lebt Corporate Cultural Responsibility
Die Entscheidung fiel zum 100-jährigen Jubiläum des Stadttheaters im Jahr 2002:
"Bei diesem außerordentlichen Ereignis mit großer Strahlkraft weit über die Region hinaus wurde uns sehr schnell bewusst, dass es auch in der Verantwortung der ansässigen Unternehmen liegt, ein bestmögliches und damit der Rolle des Stadttheaters für Fürth und für die Region angemessenes Ergebnis zu erzielen", erinnert sich Rainer Winter, Geschäftsführender Gesellschafter der UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG.
uvex blickt auf eine lange Geschichte am Standort Fürth zurück und bekennt sich nach wie vor klar zum Firmensitz. "Think global - act local" war für uvex bereits Leitfaden und Programm, als Schlagworte wie "Globalisierung" oder "global player" für viele noch Fremdworte waren.
Heute agiert das inhabergeführte Familienunternehmen mit den Geschäftsbereichen uvex Arbeitsschutz, uvex sports, Alpina und Filtral weltweit. Über 1700 Mitarbeiter, davon rund 650 in Fürth, haben uvex zum Ausrüster im internationalen Spitzensport in den Bereichen Wintersport, Radsport und Motorsport und zum Weltmarktführer bei Skibrillen und -helmen sowie im industriellen Augenschutz gemacht.
Die Kooperation mit dem Stadttheater Fürth begründete sich zunächst in reinem Mäzenatentum, das die Verantwortung für die Region ernst nimmt, ohne zwingend mit Gegenleistungen zu rechnen.
"Regionales Kultursponsoring spielt für ein internationales Unternehmen im Marketingkonzept eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Unser Markt ist im Sportbereich zu finden ist, unser Focus richtet ich also eher auf Sportsponsoring. Unser Engagement begründete sich aber in unserer sozialen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und der Stadt Fürth", analysiert Rainer Winter. "Corporate Cultural Responsibility” nennt das Marketing das Segment Kultur innerhalb der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens. Entsprechende Überlegungen gehören seit Jahren zum gängigen Wissen der Marketingabteilungen, nur selten aber resultiert daraus entsprechendes Handeln - oft auch, weil die Kulturveranstalter nicht ausreichend auf die Anforderungen des professionellen Umfelds eingehen.
uvex aber realisierte schon bald, dass mit dem flexiblen Sponsorenprogramm des Stadttheaters durchaus betriebswirtschaftlich relevante Effekte erzielt werden können. Die klassische Werbung mit Anzeigen macht zunächst einmal das Engagement für die Region transparent. Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter lebt in Fürth. Das Stadttheater wertet den Standort als kulturelles Zentrum der Stadt insgesamt deutlich auf.
Wichtiger aber waren sicherlich noch die Effekte auf die interne Kommunikation des Unternehmens. Zu großen Erfolgen avancierten beispielsweise die unternehmensinternen Veranstaltungen, wie die Ehrung der "Supplier of the Year", die jedes Jahr exklusiv im Stadttheater Fürth stattfindet.
"Insgesamt haben wir unser Engagement seit 2002 unvermindert aufrecht erhalten und das gerne und kontinuierlich. Auch weil wir feststellen konnten, dass sich das Sponsorenprogramm des Stadttheaters passgenau auf unsere Bedürfnisse ausrichtet."
Im Januar 2005 feierte Rainer Winter sein 50-jähriges Dienstjubiläum mit einem großen Festakt im Stadttheater Fürth. Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt Ehrengäste waren anwesend. Zu den Festrednern gehörten der Bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung.
"Eine lebendige, dynamische Unternehmenskultur benötigt auch sichtbare, erfahrbare Symbole. Der Rahmen des Stadttheaters Fürth ist hierfür ideal. Mit dem Stadttheater verbindet man lebendiges, anspruchsvolles Theater in wunderbarer Atmosphäre. Attribute, die wir auch mit unserem Unternehmen und unserer Unternehmenskultur in Verbindung bringen", fasst Rainer Winter seine Erfahrungen zusammen.
Die Kooperation zwischen dem Stadttheater Fürth und uvex hat sich zu einer intensiven, verlässlichen Partnerschaft entwickelt, von der beide Partner profitieren, in letzter Konsequenz aber vor allem die Theaterbesucher.


