brückenbau

Jutta Czurda

Jeder Mensch ist ein Künstler

Brückenbau - das Community-Projekt des Stadttheaters Fürth

In den vergangenen zwei Brückenbau-Jahren haben in vier Semestern über 100 Menschen in den Werkstätten SCHREIBEN, SCHAUSPIEL, SINGEN und TANZ gemeinsam mit anderen Kunst- und Theaterinteressierten einen Einblick in das Innere des Theaters werfen können und erfahren, was die Kunst "zusammenhält". In den Workshops sind fast 100 Menschen spielerisch den Eigenproduktionen der Spielzeit auf den Leib gerückt und im Community-Dance haben sich im Laufe der beiden Jahre über 400 Menschen zum Tanzen verführen und in Bewegung versetzen lassen. Das Theaterprojekt "Berichte von Unsichtbaren" brachte 15 "unsichtbare" Menschen aus unserer Region mit über 30 Semester- Werkstatt-Teilnehmern auf verschiedensten Bühnen im Kulturforum zusammen. Der eigentliche Erfolg des Projekts Brückenbau aber lässt sich nicht in Zahlen messen, sondern gehört und gebührt jedem Einzelnen, der dabei und ein Teil der Brückenbau-Community war!

Ausblick auf das 3. Brückenbau-Jahr!

Unter dem Thema "Dialog der Generationen" wartet ein aufregendes drittes Brückenbau-Jahr auf uns! Menschen aus unserer Stadt im Alter von 80+ werden mit ihrer Lebensgeschichte und ihren Lieblingsliedern in den Semester-Werkstätten und in einem Theaterprojekt unter der Leitung von Jean Renshaw die Hauptrolle spielen. Im Community-Dance wird weiter getanzt was das Zeug hält, CD-Patenschaften schlagen neue Brücken zwischen den Generationen und ein CD-Choreografie- Projekt ermöglicht intensive Tanzerfahrungen. In den Workshops erspielt jeder am Nachmittag schon einmal die Figuren und Konflikte eines Stücks und vergleicht am Abend die eigenen Spielversuche mit dem, was die Regisseure und Schauspieler für die Bühne entwickelt haben.

 

Das Stadttheater Fürth und seine Brückenbauer freuen sich auf alle Theaterbegeisterten zwischen 18 und 88 Jahren!  

 

Jutta Czurda
Künstlerische Leitung

Aus der Community

"Community-Dance - durch Zufall (gibt's den?) wurde
ich hierher mitgenommen - Eine Offenbarung! Die
Seele lernt tanzen. Danke Jutta!"

Barbara, Teilnehmerin des Community-Dance und einer Semester-Werkstatt


"Ich für meinen Teil möchte mich noch einmal ganz herzlich
bei Euch bedanken für den ‚geschützten Raum', den Ihr mir ermöglicht habt. Ich habe so viel an mir entdecken können, das ich heute nicht missen möchte. Die Atmosphäre hinter den Kulissen des Stadttheaters, die Menschen bis hin zu den Herren an der Pforte, die mir das Gefühl gaben, mit dazu zu gehören, war berauschend. Dies alles wird mir weiterhin im Gedächtnis und im Herzen bleiben. Euer Bestreben, Brücken zu bauen, ist voll aufgegangen. Ich habe heute einen ganz anderen Bezug zum Stadttheater! Und dies werde ich auch weiter tragen."

Sabine, Teilnehmerin einer Semester-Werkstatt, an inszenierungsgebundenen Workshops und am Theaterprojekt "Berichte von Unsichtbaren"


Montag Abend - Community-Dance
Montag Abend - Bewegung
Montag Abend - Atem spüren
Montag Abend - Neue, unbekannte Menschen treffen
Montag Abend - Aus Unbekannten, den Fremden, werden Bekannte
Montag Abend - Die bekannt gewordenen Fremden erweitern den eigenen Horizont
Montag Abend - Neue Impulse für die Woche

Franz, Teilnehmer des Community-Dance


In jedem von uns steckt so viel! Das berührt mich unheimlich
bei den Brückenfesten, dass der kreative Reichtum in jedem einzelnen vorhanden ist. Danke, dass ich ein Teil davon sein durfte!

Ulrike, Teilnehmerin einer Semester-Werkstatt


Viele Menschen, viele Tropfen
Tanzen zusammen
Werden zum Meer.
Danke.

Daniela, Teilnehmerin des Community-Dance

 

 

"Die Idee dieses Projekts fand ich großartig. Mit einiger Skepsis meldete ich mich zum Tanzen an. (Mein Alter stand mir etwas im Weg). Doch ich erlebte eine wunderbar zusammen wachsende Gemeinschaft. Erstaunlich mit welcher Offenheit der Tanz bzw. die Bewegungsabläufe innere Bilder entstehen ließen."

Isa S., Teilnehmerin Semester-Werkstatt TANZ

 

"Gratulation zu dieser Idee! Andere Städte beneiden uns um dieses Projekt! Ein Stück Weg auf dem Weg zu mir selbst wurde hier gegangen."

Ulrike