Monologe
Elchkritik und Witzgeschick
Ein Abend über Robert Gernhardt und andere Vertreter deutscher Satirekultur
Lieben Sie Nonsens? Haben Sie sich dann auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, worin sich die Gattungen des Komischen - wie Humor, Ironie, Satire, Pointe, Parodie - unterscheiden? Und gibt es überhaupt so etwas wie Satirekultur und Witzgeschick in unserem Land? Oder macht die "Hochkultur" um alles, was unsere Lachmuskeln reizen könnte, einen großen Bogen?
Eines jedoch ist klar: Allemal begleitet das Lachen den Augenblick, in der eine Furcht vergeht. Es zeigt Befreiung an, sei es aus leiblicher Gefahr, sei es aus den Fängen
der Logik. Das versöhnte Lachen ertönt quasi als Echo des Gefühls "noch einmal davon gekommen zu sein". Gelacht wird darüber, dass es nichts zu lachen gibt. Oder wie Robert Gernhardt sagt: "Die große Menge wird mich nie begreifen, die Pfeifen!"
Der Schriftsteller, Satiriker und Zeichner Gernhardt, der 2006 verstorben ist, galt als einer der wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur. Der Mitbegründer der "Neuen Frankfurter Schule" und der Satirezeitschrift "Titanic" schaffte den Spagat zwischen anspruchsvoller Nonsens-Dichtung und ernsthafter Literatur. Er erwarb sich großen Respekt für seine Fähigkeit, in Gedichtform eigene Gefühle wie Trauer oder Angst mit Ironie oder Witz zu verbinden.
Michaela Domes, dem Fürther Publikum aus zahlreichen Schauspiel-Produktionen im Stadttheater Fürth bekannt, widmet einen Abend diesem unvergesslichen Erfinder von Nonsens- und Tiergedichten und hat die schönsten zusammengestellt. Am Klavier wird sie dabei von Budde Thiem begleitet, der im musikalischen Zitatenschatz von Weill, Beatles und Volksliedern kongenial zwischen ironischen Soundkommentaren und verfremdeten Ohrwurm-Adaptionen die Zeilen Gernhardts pointiert.
Nach der Premiere im Gostner Hoftheater im Dezember 2008 waren sich Publikum und Kritik einig über einen kurzweiligen, virtuosen Wort-Kunst Abend, der von der Abendzeitung mit einem "Stern der Woche" belohnt wurde.
Lassen sie sich zu einem Abend einladen, an dessen Ende klar geworden ist, warum Robert Gernhardt mit dem Erich Kästner- und dem Joachim Ringelnatz- Preis ausgezeichnet wurde.
Eines jedoch ist klar: Allemal begleitet das Lachen den Augenblick, in der eine Furcht vergeht. Es zeigt Befreiung an, sei es aus leiblicher Gefahr, sei es aus den Fängen
der Logik. Das versöhnte Lachen ertönt quasi als Echo des Gefühls "noch einmal davon gekommen zu sein". Gelacht wird darüber, dass es nichts zu lachen gibt. Oder wie Robert Gernhardt sagt: "Die große Menge wird mich nie begreifen, die Pfeifen!"
Der Schriftsteller, Satiriker und Zeichner Gernhardt, der 2006 verstorben ist, galt als einer der wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur. Der Mitbegründer der "Neuen Frankfurter Schule" und der Satirezeitschrift "Titanic" schaffte den Spagat zwischen anspruchsvoller Nonsens-Dichtung und ernsthafter Literatur. Er erwarb sich großen Respekt für seine Fähigkeit, in Gedichtform eigene Gefühle wie Trauer oder Angst mit Ironie oder Witz zu verbinden.
Michaela Domes, dem Fürther Publikum aus zahlreichen Schauspiel-Produktionen im Stadttheater Fürth bekannt, widmet einen Abend diesem unvergesslichen Erfinder von Nonsens- und Tiergedichten und hat die schönsten zusammengestellt. Am Klavier wird sie dabei von Budde Thiem begleitet, der im musikalischen Zitatenschatz von Weill, Beatles und Volksliedern kongenial zwischen ironischen Soundkommentaren und verfremdeten Ohrwurm-Adaptionen die Zeilen Gernhardts pointiert.
Nach der Premiere im Gostner Hoftheater im Dezember 2008 waren sich Publikum und Kritik einig über einen kurzweiligen, virtuosen Wort-Kunst Abend, der von der Abendzeitung mit einem "Stern der Woche" belohnt wurde.
Lassen sie sich zu einem Abend einladen, an dessen Ende klar geworden ist, warum Robert Gernhardt mit dem Erich Kästner- und dem Joachim Ringelnatz- Preis ausgezeichnet wurde.





