Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie

Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie

Über Till Fellner schrieb die Westdeutsche Zeitung nach einem Konzert in Dortmund begeistert: "Versierte Musikanten und Virtuosen gibt es derzeit viele, wahre Künstler nur wenige. Till Fellner gehört zu dieser raren Spezies, die sich uneitel in den Dienst des Höheren stellt. Beim Klavierfestival Ruhr stellte er an Sonaten von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert unter Beweis, welch geistige Dimensionen sein Klavierspiel besitzt. Der Schüler Alfred Brendels erinnert in seiner schnörkellosen Reinheit des Ausdrucks an Tugenden der verstorbenen Altmeister wie Wilhelm Kempff oder Sviatoslav Richter. Fellner verzichtet dabei puristisch auf äußerliche Effekte und schöpft alle Impulse aus dem Innersten des Werkes und dessen Feinheiten heraus. Fellner gaukelt dabei keine Emotionen vor, sondern setzt sein tiefes musikalisches Verständnis und Imaginationsvermögen in Klang um."

Der Beethoven-Spezialist Fellner tritt nun mit dem 5. Klavierkonzert erstmalig im Stadttheater Fürth gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern auf. Der Pianist wurde 1972 in Wien geboren und studierte neben Alfred Brendel u.a. auch bei Oleg Maisenberg. Der Gewinn des ersten Preises beim Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) war 1993 der Beginn einer weltweiten Karriere. So arbeitet er heute regelmäßig mit führenden Orchestern und Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger und Kent Nagano zusammen. Als Kammermusiker spielt Till Fellner immer wieder mit Heinrich Schiff sowie in einem Trio mit der Geigerin Lisa Batiashvili und dem Cellisten Adrian Brendel.

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