Das Ensemble

Klavierduo Katja & Ines Lunkenheimer

Nach gemeinsamen Spiel in der Jugend, bei dem sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und einen Sonderpreis der "deutschen Stiftung Musikleben" gewannen, legten die Schwestern Lunkenheimer zunächst besonderen Wert auf ihre solistischen pianistischen Studien, die sie bei Herrn Prof. Appel/Würzburg, Herrn Prof. Manz/Nürnberg und Herrn Prof. Kämmerling/Hannover mit dem Meisterklassendiplom abschlossen.

Im Anschluss studierten sie gemeinsam als Klavierduo in der Meisterklasse von Frau Yaara Tal und Herrn Andreas Groethuysen an der Hochschule für Musik und Theater in München. Auch dieses Studium schlossen sie mit dem Meisterklassendiplom "Kammermusik/Klavierduo" ab. Künstlerische Anregungen erhielten sie auch bei Internationalen Meisterkursen von Prof. Stenzl/Rostock, Prof. Ringeissen/Paris und Prof. Feuchtwanger/London.

 

Mehrfach gewann das Klavierduo Lunkenheimer Preise bei renommierten Internationalen Wettbewerben und wurde zu Rundfunkproduktionen des Bayerischen Rundfunks eingeladen.

 

Konzertreisen führten sie nach Italien, Griechenland und in die Türkei. Regelmäßig konzertieren sie auf Festivals, wie den "Mozart-Tagen" und dem Festival "A.DEvantgarde" in München und sie spielten mehrfach mit verschiedenen namhaften Orchestern u.a. in der Philharmonie Berlin.

Bettina Friedsmann

Bettina Friedsmann studierte nach dem Einser-Abitur 2004 am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach zunächst Kommunikations- und Medienwissenschaft, Theaterwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig. Nach der Zwischenprüfung wechselte sie 2006 ins Fach Rechtswissenschaft und setzt ihr Studium nach einem einjährigen Studienaufenthalt an der Universität Turku, Finnland mit den Schwerpunkten Europarecht und Internationales Recht in Leipzig fort. Seit 2005 ist Friedsmann Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

 

Parallel zur Schule bzw. zum Studium engagierte sich Friedsmann als Mitglied der Schulspielgruppe, wirkte als Darstellerin bei den Klosterhofspielen Langenzenn mit, organisierte in Leipzig 2005 und 2006 die Theatertage "TheaterMacht Leipzig" und wurde regelmäßig als Moderatorin und Sprecherin engagiert. 2007/2008 war sie Präsidentin der Jurastudentenvereinigung ELSA Leipzig e.V. 2004 wurde Friedsmann mit dem Talentpreis des Theatervereins Fürth im Bereich Erzählkunst ausgezeichnet. Seither wird sie regelmäßig ans Stadttheater Fürth engagiert. 2006 führte sie als "Nannerl" durch das szenische Wandelkonzert "Auf den Spuren Mozarts"; im selben Jahr las sie in der musikalisch-literarischen Soiree "Eusebius und Florestan" Texte von Robert Schumann. 2008 moderierte sie das szenische Wandelkonzert "Das Streitquartett".

In "Fanny & Felix" verkörpert sie die Komponistin, Pianistin und Dirigentin Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys.

Violetta Krohmer

lyrischer Koloratur-Mezzosopran

Geboren in einer Musikerfamilie in Taschkent (ehem. Sowjetunion), wurde Violetta Krohmer seit ihrem sechzehnten Lebensjahr von ihrer Mutter Nadja Krohmer, Kammersängerin und Gesangspädagogin, unterrichtet. In den Jahren 2002 bis 2008 studierte sie Gesang und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg, Abteilung Nürnberg in der Gesangsklasse von Prof. Siegfried Jerusalem.

 

Wiederholt war sie in Opernproduktionen der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg in großen Partien zu erleben, u.a. als Zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", Orfeo in Christoph Willibald Glucks "Orpheus in der Unterwelt" oder Tancredi in Gioacchino Rossinis gleichnamiger Oper. 2007 verkörperte Krohmer in einer Koproduktion des Stadttheaters Fürth und der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg die Rolle der Lady Billows in Benjamin Brittens "Albert Herring". Bei der Pocket Opera Nürnberg trat sie u. a. in der Rolle der Moira in Heinrich Hartls Oper "Die Welt ist eine Scheibe" (Uraufführung) auf. In konzertanten Auftritten zeigt sie im Musicalrepertoire und Stücken der populären Musik die Wandelfähigkeit ihrer Stimme. Als Musikpädagogin geht die lyrische Koloratur-Mezzosopranistin ihrem Bestreben nach, ihr musikalisches Wissen und Erfahrung an junge Künstler weiterzugeben.

Felix Eckerle

Felix Eckerle wurde 1970 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur und Zivildienst absolvierte er ein Magister-Studium mit den Fächern Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in seiner Geburtsstadt und studierte Kulturmanagement an der FernUni Hagen.

Er sammelte als Regieassistent an der Dresdner Semperoper, dem Schauspiel Frankfurt, dem Theater Baden-Baden und dem Mainfranken Theater Würzburg erste Berufserfahrung, bevor er ab 2001 als Musikdramaturg ans Mainfranken Theater Würzburg engagiert wurde. Dort initiierte er zahlreiche Projekte anlässlich des 1300jährigen Stadtjubiläums 2004 und war Mitherausgeber eines Buches zum 200jährigen Theaterjubiläum im selben Jahr. In Würzburg betreute er nebenberuflich 2004 und 2005 auch das renommierte Mozartfest dramaturgisch. 2004 - 2008 war Eckerle als Dramaturg für alle Sparten am Stadttheater Fürth engagiert.

Zur Spielzeit 2009/2010 trat Eckerle ein Festengagement als Musikdramaturg an der Theater & Philharmonie Thüringen GmbH Gera/Alteburg an.

Regelmäßig arbeitet Eckerle auch als Regisseur. In Würzburg inszenierte er die Opern "Der Campiello" und "Der Liebestrank". In Fürth führte er bei den Opern "Aus der Welt" (Uraufführung; Auftragswerk zum 1000jährigen Stadtjubiläum), "Das Tagebuch der Anne Frank", "Die sieben Todsünden" und "Der Kaiser von Atlantis" Regie. Anlässlich des Mozartjahres 2006 schuf Eckerle das szenische Wandelkonzert "Auf den Spuren Mozarts"; 2008 folgte "Das Streitquartett". 2009 findet diese Reihe für kleine und große Theaterbesucher mit "Fanny & Felix" ihre Fortsetzung.