Aktuelle Pressestimmen

Pressestimmen zur Spielzeit 2009/2010

Das Apartment

"Baumanns  Regie-Geheimnis steckt im perfekten Timing und im Tempo. Die Story entfaltet sich Schlag auf Schlag (...). Baumann lässt die Dialoge zum lustvollen Schlagabtausch werden."

Fürther Nachrichten, 27. Feb 2010

Elchkritik und Witzgeschick

"Selten so lyrisch gelacht. (...) Furios bricht Michaele Domes in ihren Gernhardt-Marathon auf und lässt die Zeilen knallen. Dabei gelingt es der Künstlerin (..) dem poetischen Spektakel einen sinnvollen Rahmen zu geben."

Fürther Nachrichten, 25. Feb 2010

Diknu Schneeberger Trio

""Wer (...) nicht wenigstens mit dem Fuß mitwippt, muss aus Stein sein."

Fürther Nachrichten, 9. Feb 2010

Compañía Nacional de Danza

"Zum aufregenden Erlebnis purer Tanzschönheit wurde das Gastspiel der Compañía Nacional de Danza Madrid im Fürther Stadttheater. Die (...) Truppe begeisterte mit geschmeidiger Eleganz, technischer Viruosität und unglaublichem Tempo."

Nürnberger Nachrichten, 6. Feb 2010

 

"Tanz als große Oper. Da könnte man süchtig werden."

Nürnberger Zeitung, 6. Feb 2010

Schwanengesänge

Mit einer gewöhnlichen Theater-Vorstellung geben sich Eva Maria Höckmayrs buchstäblich ergreifende "Variationen zu Leben und Tod", die (...) als imponierend inszenierte "Schwanengesänge" angeboten werden, nicht zufrieden - sie heben vom Boder ab, durchbrechen Spartengrenzen und verführen die großen Ängste zum kleinen Lächeln. (...) Angela Löwen schuf das beste Bühnenbild, das diese Säulenhalle bisher sah. (...) Nach zwei Stunden (...) ist der Beifall mit Seufzern verbunden. Der Abend ist ein erfüllter Traum von Musik-Theater, das klug und sinnlich zugleich sein kann."

Abendzeitung, 23. Jan 2010

 

"Der Türöffner zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit sind die Kompositionen Schuberts, die vom Pellegrini-Streichquartett und dem Pianisten Konstantin Semilakovs hervorrangend intoniert und in feinsten Nuancen ausgespielt werden. (..) Es ist der Abend der Vieldeutigkeiten und Ahnungen, die immer wieder durch die streng choreografierte Szenenfolge erreciht wird. (...) Ein Fest, bei dem der Tod sich nicht mehr blicken lässt."

Nürnberger Zeitung, 23. Jan 2010

 

"Eva Maria Höckmayrs mutiges Allsparten-Experiment verführt zum Fallenlassen und Eintauchen in eine alle Aufmerksamkeit absorbierende Bühnenwelt, die sich letzlich als Hommage an das Leben entpuppt. Wie schön, dass Theater so sein kann."

Fürther Nachrichten, 23. Jan 2010

Juilliard String Quartet

"Der inspirierte Herrenvierer schwelgt in Wohlklang und vernachlässigt dennoch weder die Struktur noch die dramatische Binnenspannung des Stückes. Einfach fulminant."

Nürnberger Nachrichten, 23. Jan 2010

Der Boss vom Ganzen

"In Spielfilmlänge, also gewohnt schlank, spitzt Regisseurin Maya Fanke die Neuinszenierung "Der Boss vom Ganzen" zur coolen Farce in Weiß zu. Das hat was."

Abendzeitung 18. Jan 2010 

 

"Durch den Einsatz der Drehbühne laufen die Bilder choreografisch wie in einer flotten Schnittfolge beim Film ab: eine lebhafte und dynamische Inszenierung, die auf Situationskomik setzt. Schlicht gute Unterhaltung!"

Nürnberger Zeitung, 18. Jan 2010

 

"(...) die fulminant karikierende Inszenierung gipfelt in einer Wirtschafts-Groteske, die nur noch von der realen Finanzkrise übertroffen wird."

Donaukurier, 18. Jan 2010

Über die Schädlichkeit des Tabaks / Heimgegangen

"Werner Müllers diskret lenkende Inszenierung lässt den einst am Nürnberger Schauspiel auf Komödiantik festgeklopften Michael Vogtmann (…) alle Freiheit, im Tragikomischen auszuschwingen. Was bei Tschechow zum schrulligen Ausstellungsstück führt, bekommt bei LaBute die Schock-Magie. Ein Lungenzug aus dem Dramatischen - ganz ohne Rauchvergiftung. Beifall und sogar ein paar Bravo-Rufe für Vogtmann."

Dieter Stoll, Abendzeitung Nürnberg, 7.12.2009

 

"Michael Vogtmann, der in 90 Minuten beide Monologe stemmt, darf einen clownesken Warmduscher mit unterdrücktem Wutpotenzial geben. Und das tut er mit Hingabe und Leidenschaft. (…) Die silberbeschlagenen Stiefel und der Nadelstreifenanzug (Kostüme: Kaja Fröhlich- Buntsel) kleiden einen Macher, der sein Leben erfolgreich in die Hand genommen hat. Und wieder füllt Vogtmann als Ein-Mann-Vollprogramm Bühne und Raum mühelos aus."

Sabine Rempe, Fürther Nachrichten, 7.12.2009

 

"Mit virtuosen Versprechern und seinem mal verknitterten, mal vor Galgenhumor freudig aufleuchtenden Gesicht, mit einer eindrucksvollen, sehr wandlungsfähigen Bassstimme und einer Mundharmonika spielt Michael Vogtmann diese alte Vogelscheuche mindestens ebenso gekonnt wie den ganz heutigen, scheinbar glatten amerikanischen Geschäftsmann in Cowboystiefeln (…)."

Monika Beer, Fränkischer Tag, 7.12.2009

 

"Bei LaBute nimmt Müller das Stück sehr ernst, er akzentuiert, inszeniert aber insgesamt zurückhaltend. Vogtmann passt gut in dieses schlanke Konzept, (…) beeindruckt schon allein mit seiner Wandlungsfähigkeit und seiner Gedächtnisleistung: Eine stimmige Aufführung, die den Weg ins Kulturforum Fürth durchaus lohnt."

Hans-Peter Klatt, Nürnberger Zeitung, 7.12.2009

Striking Vibrations

"Während der experimentierfreudige (...) Schumacher sich als Jazzmusiker einer neuen, vom Swing emanzipierten Generation mehr in der E-Musik verortet sieht, heben die Streicher (...) den lyrischen Ausdrucksreichtum in György Ligetis 1. Streichquartett wie einen Schatz. Exzentrische Klangfärbungen und hauchfeine Reibungszustände lässt der expressive Zugriff des Phoenix Quartetts aufleuchten wie verwunschene Negativaufnahmen von Traumbildern und Innenlandschaften."

Fürther Nachrichten, 30. Nov 2009 

Goethe - Werther - Eisermann

"André Eisermann, der seinen Beruf wie eine Berufung handhabt, inszeniert einen großartigen Abend. Seine Performance des gesprochenen Worts ist vielmehr als eine Lesung. (...) Eine beinahe körperlich spürbare Kraftwelle schiebt der blonde Schauspieler vor sich her, wenn er bloß die Bühne betritt. (...) So angespannt ist er, dass es ihn fast vom Stuhl zu heben scheint, während er die Qualen des Unerhörten herauswimmert, schreit und stöhnt. (...) In Werthers Schmerz (...) steigert er sich hinein, als sei ihm der selbst widerfahren."

Fürther Nachrichten, 28. Nov 2009

"Ich mach ja doch, was ich will..."

"Thorsten Fischer inszeniert das artig und mit viel Schwung. Passend zum Bühnenbild von Vasilis Triantafillopoulos mit einnehmendem Plüsch-Charme. Das alles ergäbe nicht viel mehr als ein reizendes Panoptikum, wäre da nicht Domonique Horwitz. Der 52-Jährige zeigt vor allem ganz wunderbar, in welch kunstvollen Facetten er sein Handwerk beherrscht."

Fürther Nachrichten, 21. Nov 2009

Cuba Nova

"Der Frau gelingen groovige Latin-Nummern, Stücke mit funkigen Elementen, melancholische Liebeslieder und sanfte Jazztitel gleichermaßen. (...) Das gut besuchte Stadttheater wird zum Club in Havanna. (...) Musik wie diese, ein Glas Rum, eine Zigarre und ein paar Freunde - mehr braucht man nicht im Leben."

Fürther Nachrichten, 20. Nov 2009

Peer und Gynt

"Jens Eulenberger und Ella Gaiser verzaubern als Peer und Gynt das Publikum mit ihrem virtuosen Spiel. Das ganze Ensemble zeigt lebendige Spielfreude und großes Können. (...) Den beiden Autoren ist mit ihrer Adaption der norwegischen Mythen und Sagenwelt ein fabelhaftes Theaterstück gelungen. (...) Ein heiteres Lehrstück (...) über Wirklichkeit, Wahrhaftigkeit, Liebe und Treue. Sehr empfehlenswert für die ganze Familie."

NZ Feuilleton, 16. Nov 2009 

 

"Versprochen war ein Theaterstück für die ganze Familie - und genau das ist es auch geworden. Das neue Gemeinschaftswerk des erprobten Gespanns Paul Maar und Christian Schidlowsky hat das Zeug, Kinder genauso zu begeistern wie Erwachsene, ohne dabei den Zeigefinger zu recken. Entsprechend euphorisch war bei der Uraufführung der Applaus." 

Fürther Nachrichten, 16. Nov 2009

 

Der ganze Pressespiegel ...

Don Quixote

"Er hat´s einfach drauf. Wenn Boris Eifman inszeniert, dann gerät jede Szene zum perfekten Arrangement. Wie auch immer sich seine Truppe zur Musik von Ludwik A. Minkus bewegt, stets entstehen Bilder, so harmonisch und ausgewogen, als hätte der 63-jährige Choreograf nicht anderes als den Goldenen Schnitt vor Augen gehabt. Die exzellent ausgebildeten Tänzer und Tänzerinnen seines Balett-Theaters, das er vor 32 Jahren gründete, zeigen erlesene Technik. Kraftvolle Sprünge, geschmeidige Ausdruckskraft."

Fürther Nachrichten, 7. Nov 2009 

 

Dorothee Oberlinger, Blockflöte & Sonatori de la Gioiosa Marca

"Die sieben Spezialisten der Historischen Aufführungspraxis lassen keinen Zweifel an ihrer barocken Klangkompetenz aufkommen und geben im randvoll besetzten Stadttheater gleich ihre Visitenkarte mit Vivaldis "Tempesta di mare"- Konzert ab. Oberlinger (...) heimste bereits in der ersten Viertelstunde dieses zwei Stunden Abends begeisterten Applaus ein, der sich am Ende zu einem Bravosturm entwickelte. (...) Drei Zugaben."

Fürther Nachrichten, 5. Nov 2009

Le Roi David - König David

"So hatte das Ganze, begeistert beklatscht, nicht nur etwas gut Gemeintes, sondern es gelang auf musikalisch hohem Niveau (...) eine durchaus genießbare, packende Umsetzung des biblischen Geschehens und dieser eigenartigen Kunstsymbiose im Geist der Antike."

Fürther Nachrichten, 2. Nov 2009

Die Unbeständigkeit der Liebe

"Was so schön ist an der aktualisierenden Umsetzung von Jan Philipp Gloger, dass es das 1723 uraufgeführte Stück nicht nur in heutiger Sprache und Optik aufführt, sondern das Publikum einbezieht. Wenn die sechs Schauspieler zuweilen auch im Zuschauerraum auftauchen, ist das kein anbiedernder Gag, sondern hat Methode. (...) Dankbarer Beifall für eine gelungene Inszenierung mit guten Schauspielern."

Fränkischer Tag, 2. Nov 2009

Acis und Galatea

"Das Händeljahr bereitet dem Fürther Theaterpublikum zum Ausklang noch ein ganz feudales Vergnügen. In die Welt des Kabaretts versetzt, wird die Oper «Acis und Galatea« aus dem Jahre 1718 von der 28-jährigen Starnbergerin Nilufar K. Münzing kräftig entstaubt. Die Eigenproduktion des Stadttheaters setzt schon am Beginn der neuen Spielzeit ein Ausrufezeichen."

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Nürnberger Nachrichten, 19. Okt. 2009

Arena

"In der Kampfarena zu Fürth gerät die menschliche Ursuppe so richtig in Bewegung, schwappt über den Tellerrand und hinterlässt die ein oder andere gedankliche Pfütze weit über diesen Abend hinaus. Sehenswert."

Nordbayerische Zeitung, 5. Okt 2009

 

"Klug, durchdacht und nur allzu wahr ist, was Eric Trottier in seiner Arena treiben lässt. Die fünf Akteure entdecken, schlagen, lieben, hassen sich. (...) Der Chreograf fand dafür eine Tanzsprache, die mitreißend, aktuell und obendrein sehr individuell ist."

Fürther Nachrichten 5. Okt. 2009

 

"Man sieht ein Spiel mit starken Metaphern und (...) ausgekosteter Artistik, das sich über der melancholischen Ernüchterung der Philosophie die Laune nicht verderben lässt. (...) Erik Trottiers Choreografie filtert aus Widersprüchen ein faszinierdendes klares Bild (...). Ein Ereignis; nicht verpassen!"

Abendzeitung, 5. Okt. 2009

Quartetto di Cremona

"Feinkost aus der Stradivari-Stadt: Das Quartetto di Cremona bezauberte im Stadttheater. (...) Der volle, warme und doch nie zu opulente Akkordklang und die weite fein abgestufte Ausdruckspalette dürften einem "romantischen Idealklang" vieler Hörer schon sehr nahe kommen. (...) Ein feiner Start in die Saison."

Fürther Nachrichten, 29. Sep. 2009

Piaf

"(...) für die totale Vergegenwärtigung sorgen Florence Absolu samt Band. Die in Trier lebende Sängerin weiß mit vibrationslosem Pathos die ganze Gefühlsbreite (...) erstaunlich Piaf-nah, aber eben nicht als Imitat auzuloten."

Nürnberger Nachrichten, 24. Sep. 2009

Community Dance

"Dynamik verbindet. Alle die Lust auf Bewegung und Begegnung haben, sind beim Community-Dance mit Jutta Czurda gut aufgehoben"
Fürther Nachrichten 21. Sep 2009

 

Podcast  (WMA 3,73 mb)zum Reinhören

Bayern 4 Klassik - Allegro

 

Theaterfest

"Vorfreude auf die Spielzeit geweckt. (...) Die Saison des Fürther Stadttheaters wurde mit einer rauschenden Fete rund um den Musentempel eröffnet."

Fürther Nachrichten, 21. Sep. 2009

Pressestimmen aus 100 Jahren Stadttheater Fürth

opernnetz.de, Oktober 2009

"In dem erlebenswerten neo-barocken Theater von nahezu archaischer Schönheit versammeln sich erwartungsvoll-kundige Menschen: Aufmerksam folgend, intensiv reagierend, begeistert applaudierend - eine außergewöhnlich sympathische Atmosphäre in einem außergewöhnlichen Haus!"

Drehpunktkultur.at, Februar 2009

"Es ist ein bisschen kurios, was da seit Jahren unmittelbar vor den Toren der Kulturstadt Nürnberg passiert. Im kleinen Fürth bietet das Stadttheater nämlich einen ebenso klugen wie abwechslungsreichen Spielplan, der manch größeres Haus vor Neid erblassen lässt. Es gibt sehr exquisite Gastspiele und aufwändige Eigenproduktionen - mit einem Mini-Ensemble und ein paar Gästen. Intendant Werner Müller interessieren dabei Ausgrabungen und Uraufführungen mehr als die einschlägigen Klassiker."

Die deutsche Bühne, Januar 2003

"Gar kein Zweifel, das Stadttheater Fürth hat sich in der fränkischen Region auf
angehobenem Podest etabliert. Man spricht auch jenseits der Festreden von
einer "Erfolgsstory" des Intendanten Werner Müller"

Nürnberger Zeitung, 29.04.1993

"Fürth als Brennpunkt der Bühnenkunst? Die Einschätzung ist zwar etwas übertrieben, aber in der Tendenz nicht abwegig: Das Stadttheater hat dort in den letzten drei Jahren, seit dem Amtsantritt seines neuen Leiters Werner Müller, einen beachtlichen Aufschwung genommen. .... "Wir stoßen schon jetzt an die Kapazitätsgrenzen", erklärte Müller. Mit verhaltenem Stolz meldete er eine Auslastung von 92% für die ablaufende Spielzeit; das ist ein Traumwert ...."

Abendzeitung, 20.12.1991

"Das Fürther Stadttheater wird - man sieht es und staunt - allmählich zur festen Adresse für den gehobenen Kultur-Konsumenten: Mit gezielten Spielplanungs-Korrekturen und erkennbaren Schwerpunkten im Außergewöhnlichen hat der neue Theaterdirektor Werner Müller die verdiente Aufmerksamkeit gefunden."

Abendzeitung, 26.05.1975

"Eine Qualitäts-Talfahrt nach dem Senkrechtstart war zu befürchten, denn es melden sich immer wieder Stimmen, die ... eine Operettentradition beschwören, mit der kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Das Profil des Fürther Theaters hat sich ... glücklicherweise anders entwickelt. ... So etwas zählt mehr als der Ärger mit irgendwelchem Tournee-Ramsch und mit unterbelichtetem Unterhaltungs-Unsinn, denn es macht Fürth zu dem, was unter dem Strich zählt - nicht zum Provinz-Tingeltangel, sondern zur Großraum-Alternative."

Fürther Stadtchronik

"(...)die gesamte Gefolgschaft des Stadttheaters, soweit sie tauglich war (wurde) an die Wehrmacht überwiesen und die verbleibenden (...) wurden an die Rüstung überstellt."

Fürther Central-Anzeiger vom 30. April 1889:

"Seit Jahrzehnten gehört zu den stillen und lauten Wünschen weitester Kreise der Theaterneubau." Ein Theater wurde gewünscht, "das in seiner monumentalen Größe und Schönheit unserer Stadt, der fünftgrößten des Königreichs entspricht."