Lise de la Salle, Klavier

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Lise de la Salle, Klavier

Bei ihrem letzten Konzert in München schrieb die Presse über die heute 22-jährige Lise de la Salle vom "französischen Klavierwunder". Die Ausnahmepianistin wurde 1988 im nordfranzösischen Cherbourg geboren. Bereits seit ihrem vierten Lebensjahr hat Lise de la Salle das Klavier zu ihrer Passion erklärt. So wirklich verstehen konnte das Wunderkind damals niemand. Dass sie immer wieder als "zu jung" befunden wurde, hat sie nicht sonderlich bekümmert. "Die meisten können sich einfach nicht vorstellen, dass man freiwillig so lange und so konzentriert am Klavier sitzt", sagt sie im Gespräch. "Ich liebe es einfach, ganz in der Musik aufzugehen. Das ist mein Element und ich beschäftige mich zehnmal lieber mit Musik als mit irgendwelchen alltäglichen Sachen". Lise de la Salle besuchte ab ihrem elften Lebensjahr als außerordentliche Schülerin das Conservatoire Supérieur de la Musique in Paris, das sie 2001 mit Auszeichnung abschloss. Danach wechselte sie an das Conservatoire National Supérieur. Ihre öffentliche Karriere hat freilich schon mit neun Jahren begonnen, als sie ein von Radio France übertragenes Konzert spielte. Nach einigen ersten Preisen bei Wettbewerben ermöglichte 2004 ein Sonderpreis bei den Young Artists International Auditions in New York Lise de la Salle eine Reihe von Konzertauftritten in den amerikanischen Metropolen. Noch im gleichen Jahr trat sie in Japan und beim Schleswig- Holstein Musik Festival auf. In Fürth wird die junge Künstlerin, die nach Aussage der FAZ "nicht nur auf, sondern auch hinter die Noten" blickt, zum ersten Mal gastieren.

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