Neil LaBute
wurde 1963 in Detroit geboren und wuchs in der Nähe von Spokane im Staate Washington auf. Er besuchte die Highschool und erhielt ein Stipendium an der Brigham Young University in Utah, an der er Film- und Theaterwissenschaft studierte.
Später führte er sein Studium an der University of Kansas und an der New York University fort, wo er nicht nur am Graduate Dramatic Writing Program teilnahm, sondern auch das Sundance Institute's Writing Lab besuchte.
Seine ersten Theaterstücke feierten ihre Premiere am Off-Broadway. Sein Film "in the company of man" (1997) wurde bei den New York Film Critics Awards als Bester Debütfilm ausgezeichnet und verhalf ihm neben seinen Filmen "Your Friends & Neighbors" (1998), "Nurse Betty" (2000) und "Besessen" (2002) zu seinem späteren Bekanntheitsgrad.
Doch auch seine Theaterstücke genießen großes Ansehen. Von der Fachzeitschrift "Theater heute" wurde in der Kritikerumfrage 2001 "bash - stücke der letzten tage" zum besten ausländischen Stück des Jahres gewählt. Und auch das "Maß der Dinge" und "Tag der Gnade" gehören inzwischen zum Repertoire vieler Theater in Deutschland. "Heimgegangen" (Wrecks), das 2005 seine Uraufführung am Everyman Palace Theatre in Cork, Irland feierte und 2007 das erste Mal in Deutschland am Nationaltheater Mannheim zu sehen war, behandelt die Geschichte des Paares Edward und Mary Jo Carr und das Geheimnis, das sie zusammenführte.

