Wenn ich mir was wünschen dürfte
Ein Generationen-Tanz-Theater-Projekt
Wie viele Menschen über 80 Jahre leben eigentlich in unserer Stadt? Wie viele von ihnen leben alleine und ohne familiäre Einbindung, haben nur noch wenige soziale Kontakte? Das Theater und sein Community- Projekt Brückenbau rufen BürgerInnen in und um Fürth auf, solche Menschen zu finden und sie zu ermutigen, ihr Lieblingslied, ihr Lieblingsgedicht und somit ein Stück Lebensgeschichte ihrem Theater zu schenken. Bereits die Semester-Werkstätten des Projekts Brückenbau beschäftigen sich ab Herbst 2011 mit diesen Liedern und Gedichten und machen sich singend, tanzend, spielend und schreibend auf eine kreative Reise über die Generationenbrücke.
"Wünsche sind die beachtlichsten Brückenbauer und die mutigsten Begeher.” (Elfriede Hablé)
In dem Generationen-Tanz-Theater-Projekt "Wenn ich mir was wünschen dürfte” ist es nun an uns, dem Theater und dem Brückenbau, diesen alten Menschen etwas zurückzuschenken! Die Regisseurin und Choreografin Jean Renshaw, dem Fürther Publikum als Schöpferin etlicher erfolgreicher Tanz- und Theaterproduktionen bekannt, darunter "Wish you were here", "Könige" und "Love me Gershwin", verwebt jene Lieblingslieder, Gedichte und Erinnerungen zu einem ungewöhnlichen Tanz-Theater-Abend. Für neun alte Menschen schnürt sie, gemeinsam mit Mitwirkenden aus drei Jahren Brückenbau, Geschenkminiaturen in Tanz, Theater und Musik, erschafft eine vielfältige Collage, eine Bühne und Brücke der Generationen. Die Schenkenden sind neun Tänzer aus dem Projekt Brückenbau und Teilnehmer aller bisheriger Semester-Werkstätten. Die Idee zu dieser Begegnung der Generationen stammt von Jutta Czurda, der künstlerischen Leiterin des Brückenbaus, die zusammen mit dem Theaterpädagogen Johannes Beissel das Generationen-Projekt von Beginn an begleiten wird.

