Aktuelles

Anatol Ugorski, Klavier

Pianist der Extravaganz

Mittlerweile geht Antol Ugorski auf die Siebzig zu, und viele Klavierfreunde werden sich noch erinnern an den Beginn der 90er Jahre, als der russische Pianist, wegen zunehmender antisemitischer Angriffe gerade über Berlin nach London geflohen, plötzlich als großer Geheimtipp galt. Wer wusste schon, dass seine wenigen Konzerte im damaligen Leningrad oft überfüllt gewesen waren.

Was er schon damals am besten konnte, das spielt er jetzt auch bei seinem Konzert im Stadttheater. Dieser Ugorski ist immer einen Konzertbesuch wert, gerade wenn er - wie schon immer - das Äußerste riskiert, Groteskes spielt und Delikates. Seine Programme begnügen sich nach wie vor nicht mit dem Üblichen.

 

4. Feb 2012, 19.30 Uhr

Stadttheater Fürth

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Frida Kahlo

Ein literarisch-musikalisches Bilderbuch von und mit Suzanne von Borsody und Trio Azul

Der "Spiegel" nannte sie einst "ein künstlerisches Kraftpaket". Aber eigentlich hatte sich die Tochter des Schauspielerehepaars Rosemarie Fendel und Hans von Borsody, nicht auf das Familienerbe Schauspielerei einlassen wollen. Sie wollte Malerin werden. Im Zusammenklang mit der Musik des "Trio Azul" fügt sie dem "Mythos Kahlo" mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme eine neue, unverfälschte Dimension hinzu. Frida Kahlo ist viel mehr als nur das Mädchen, das nach einem schweren Busunglück angefangen hat, ihren Schmerz und ihre Trauer in ihren Bildern auszudrücken. "Sie war die erste Frau in der Geschichte der Kunst, die mit absoluter und schonungsloser Aufrichtigkeit die allgemeinen und besonderen Themen behandelt, die ausschließlich Frauen betreffen." So sprach der weltberühmte Maler Diego Rivera, ihr damaliger Ehemann. In Briefen, Gedichten und Tagebucheintragungen lässt Suzanne von Borsody die große Malerin zu Wort kommen.

 

So 5. Feb 2012, 18.00 Uhr

Stadttheater Fürth

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Die Nervensäge

Komödie von Francis Veber

Die Nervensäge" ("Le contrat") von Francis Veber wurde 1970 in Paris uraufgeführt und war ein Riesenerfolg. Die Verfilmungen mit Lino Ventura und Jacques Brel sowie mit Walter Matthau und Jack Lemmon machen dieses Stück zum Dauerbrenner. Bereits 1971 folgte die deutschsprachige Erstaufführung in der Berliner Komödie am Kurfürstendamm, die jetzt in der Regie von Jürgen Wölffer an den Kurfürstendamm zurückgekehrt ist.

Schwer, sich dem Charme des ungleichen Paares zu entziehen, das der Profikiller Ralph und der Vertreter für Herrenhemden François Pignon auf Leinwand und Bühne abgaben und jetzt wieder abgeben. Was die zwei so unterschiedlichen Herren zusammenbringt? Die einfache Doppelbelegung eines Hotelzimmers. So konzentriert und überlegen der eine versucht seinem Job nachzugehen - das Präzisionsgewehr ist schon am Fenster installiert, so hyperaktiv, hochneurotisch und depressiv benimmt sich der andere. 

Das ungleiche Paar gerät in immer turbulentere Situationen. 

 

8. / 9. Feb 2012, 19.30 Uhr

Stadttheater Fürth

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