Der Raub der Sabinerinnen
Schwank von Franz und Paul von Schönthan
Im Mittelpunkt des Schwanks steht der Gymnasialprofessor Gollwitz, der vor vielen Jahren als Student einmal eine Römertragödie über den "Raub der Sabinerinnen" nach der gleichnamigen Sage aus der altrömischen Mythologie geschrieben hat. Eine Jugendsünde gewissermaßen, die er vertuscht, bis eines Tages der Theaterdirektor Emanuel Striese den Schinken ausfindig macht und Gollwitz überredet, ihm das "grandiose Stück" für eine Aufführung zu überlassen. Dieser zögert: besonders seiner verreisten, eher konservativen Frau wäre das ein Dorn im Auge, wittert sie doch in jedem Theater eine Räuberhöhle. Er fühlt sich dennoch geschmeichelt und erhofft den nahenden Ruhm. Der Professor willigt ein, das Ganze unter einem Pseudonym spielen zu lassen. Es kommt wie es kommen muss, die Gemahlin kehrt überraschend früher zurück, bei der Premiere droht ein Skandal, da Striese das Stück sehr freizügig bearbeitet hat - und Gollwitz versucht zu retten was zu retten ist.
Die Autoren Franz und Paul von Schönthan haben 1884 die Römertragödie "Raub der Sabinerinnen" in eine der der köstlichsten und unverwüstlichsten Komödien der deutschen Theatergeschichte verwandelt, die im Laufe von 125 Jahren mehrfach auch verfilmt wurde.
Die Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm stammt von der Regisseurin und Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach. Sie inszenierte nicht nur diese turbulente "Klamotte" über das Leben und das Theater in der Provinz; sie ist gleichzeitig selbst in der berühmten Rolle des Theaterdirektors Striese auf der Bühne Drehund Angelpunkt der Vorstellung.
Die Autoren Franz und Paul von Schönthan haben 1884 die Römertragödie "Raub der Sabinerinnen" in eine der der köstlichsten und unverwüstlichsten Komödien der deutschen Theatergeschichte verwandelt, die im Laufe von 125 Jahren mehrfach auch verfilmt wurde.
Die Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm stammt von der Regisseurin und Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach. Sie inszenierte nicht nur diese turbulente "Klamotte" über das Leben und das Theater in der Provinz; sie ist gleichzeitig selbst in der berühmten Rolle des Theaterdirektors Striese auf der Bühne Drehund Angelpunkt der Vorstellung.





