Kuss Quartett

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Jana Kuss, Mikayel Hakhnazaryan, Oliver Wille, William Coleman

Kuss Quartett

Das Kuss Quartett gehört zu den internationalen Spitzenformationen der Kammermusik und wurde 2002 vom Deutschen Musikrat sowie beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen und 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet. Die Weltkarriere des Quartetts führte von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie - und umfasst auch zahlreiche Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg oder den Festspielen in Edinburgh und Salzburg.
"Jeder Klang, jede Phrase, jede Neugestaltung einer Wiederholung schien entstaubt, befragt und genussreich aufpoliert..." befand die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach einem Konzert des Kuss Quartetts. Keine Frage, die Experimentierfreude gehört zu den wichtigsten Eigenschaften des Kuss Quartetts. Und das schlägt sich sowohl bei neuer Musik als auch in den Interpretationen des traditionellen Repertoires nieder. Die Formation musiziert die so genannte "klassische" Streichquartettliteratur immer im Bewusstsein, dass die Werke in ihrer Zeit keineswegs als "klassisch" und etabliert galten, sondern als avantgardistische und unerhört neuartige Musik diskutiert wurden.
Mit ungewohnten Programmideen haben sich die vier Musiker ein unverwechselbares künstlerisches Profil erworben. So treten sie zum Beispiel regelmäßig im Rahmen der "Kulturradio-Klassik-Lounge" im Kreuzberger Club "Watergate" auf - und begeistern dort auch ein junges Publikum abseits der treuen Kammermusikabonnenten.

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