Das Ensemble im Portrait

Das Ensemble im Portrait

Thilo Wolf

Thilo Wolf wurde 1967 geboren und arbeitet als Pianist, Komponist und Arrangeur. Er leitet seine eigenen Formationen "Thilo Wolf Big Band" und "Thilo Wolf Jazz-Quartett". Seine Liebe gilt dem pulsierenden, swingenden Jazz, er öffnet sich aber auch stilübergreifenden Projekten und konzertiert mit seinem Quartett und dem Berliner Saxophon Ensemble. Mit seinen Formationen trat Thilo Wolf in den Philharmonien in München oder Dortmund auf, aber auch auf zahlreichen Jazz- und Klassikfestivals wie "MDR-Kultursommer", "Rheingau-Musikfestival" oder "Internationales Beethoven Fest" in Bonn. Thilo Wolfs Sendereihe "SWING IT!" im Bayerischen Fernsehen wurde 2002 zur "Besten Jazzsendung des Jahres" prämiert. Thilo Wolf schreibt und produziert zahlreiche CD- und Musikaufnahmen für Film, Fernsehen und Hörfunk und für Künstler wie Bill Ramsey, Al Martino oder Angelika Milster, für Orchester wie die RIAS Big Band, HR Big Band, die "New York Strings", das Babelsberger Filmorchester oder das Münchner Rundfunkorchester. Am Stadttheater Fürth war Thilo Wolf bereits musikalischer Leiter bei den Produktionen "Petticoat & Schickedance" und "Die letzten fünf Jahre".

Jean Renshaw

Jean Renshaw studierte klassischen Tanz in London. Ihr erstes Engagement führte sie als Tänzerin zum London Ballet Theatre. Es folgten weitere Engagements am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Nürnberg und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. 1987 debütierte Renshaw als Choreografin am Theater Münster und am Theater Nürnberg. Jean Renshaw choreografierte u.a. in Karlsruhe, Wiesbaden, Mannheim, Erfurt, Braunschweig, Amsterdam, Monte-Carlo und Innsbruck, sowie in Gießen, Dortmund, Stuttgart, Cottbus, Hildesheim und Hof. Mit eigenen Choreografien gastierte sie u.a. auch in Japan und Italien. Seit einigen Jahren arbeitet sie auch als Regisseurin. Für das Stadttheater Fürth schuf Renshaw die Choreografien "Wish you were here" (2004), "Könige" (2007) und das Märchenballett "Des Kaisers neue Kleider" (2008), sowie die Musicals "Das Lächeln einer Sommernacht" (2006) und "Die letzten fünf Jahre" (2008).

Bettina Munzer

Bettina Munzer wurde in Bayern geboren und machte ihr Abitur in Ingolstadt. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. Sie assistierte u.a. bei Karl- Ernst Herrmann (Komische Oper, Berlin, Brüssel und Antwerpen), David Fielding (Los Angeles, Paris, London Opera House, Wien) und an der English National Opera. Bettina Munzer arbeitete als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin u.a. in Wien, Zürich, London, Nürnberg, Saarbrücken, Wiesbaden mit Regisseurinnen wie Brigitte Fassbaender, Barbara Beyer, Barbara Frey (zuletzt: Spielzeiteröffnung 2009 am Zürcher Schauspielhaus) und Regisseuren wie Thomas Oliver Niehaus und Philipp Himmelmann zusammen. 1990 bis 1994 war sie künstlerische Lehrkraft an der Hochschule der Künste in Berlin.1999 bis 2007 war Bettina Munzer Ausstattungsleiterin am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Am Stadttheater Fürth war sie vergangene Spielzeit Ausstatterin bei "Des Kaisers neue Kleider".

Jutta Czurda

Jutta Czurda wurde in Coburg geboren. Nachdem sie ihre tanzpädagogische und künstlerische Ausbildung abgeschlossen hatte, gründete sie die Tanzwerkstatt Forchheim sowie die Tanzakademie Langenfeld. 1986 gründet sie das Czurda Tanztheater in Fürth, dessen künstlerische Leiterin sie bis 1997 war. Seit der Spielzeit 1998/1999 ist Jutta Czurda Ensemblemitglied des Stadttheaters Fürth, für das sie etliche Musik- und Literatur- Programme erarbeitete, wie "Heute Abend: Lola Blau", "Wenn ick mal tot bin …", "Selma oder die Reise um den Tisch", "Lonely House", "Die magischen Salons", "So will die Lust die Seele mir entführen …" sowie das 1998 mit dem bayerischen Theaterpreis ausgezeichnete Brecht-Programm "Die Wa(h)re Liebe oder Das ist der Mond über Soho". Im Herbst 2007 realisierte sie mit dem außergewöhnlichen Tanztheaterprojekt "Mayim Mayim" eine Produktion, die national und international Aufmerksamkeit erregte. Diese Spielzeit rief sie das "Brückenbau"-Projekt des Stadttheaters Fürth ins Leben und schuf damit ein Forum zwischen Künstler und Zuschauer, Theater und Publikum.