Freiheit und Isolation
"Arena" beleuchtet das gegenseitige Unverständnis zwischen den Menschen und die wachsende Isolation, die durch Gewalt, Habsucht und Einsamkeit verursacht wird. Dieses Verhalten tritt besonders in einer funktionellen Gesellschaft auf, in der jeder für sich alleine kämpft und sich selbst am nächsten ist.
Das Gezeigte soll dem Zuschauer vor Augen führen, wie schnell sich jemand heutzutage fremd und fehl am Platz fühlt.
Die Bühne wird gemäß dem Titel des Tanzprojekts wie eine Arena angeordnet sein. Das Publikum blickt von oben herab auf den Schauplatz, der zum Handlungsort für Gefühle und zum Kampfplatz ums Überleben wird. Von der Tribüne aus treten die Zuschauer in die Rolle des Staunenden, des Mitmachenden oder sogar des Kontrolleurs - eine Rolle, die dem Ablauf in einem antiken Kolosseum gleicht.
Die Choreografie wirft einen traurigen, wütenden und zugleich ironischen Blick auf unsere Welt, in der die Menschheit tötet, um zu überleben.

