Das 3-Stufen-Modell

Das 3-Stufen-Modell - Das Fürther Modell

Die Entwicklung des Stadttheaters Fürth in den letzten zehn Jahren ist in ihrer speziellen Ausprägung in der deutschen Theaterlandschaft einzigartig.

INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen)

Gastspiele und Koproduktionen

Ausgehend von einem reinen Gastspielbetrieb (1. Stufe) vertieften Koproduktionen (2. Stufe) die Spielplangestaltung.
Diese Gemeinschaftsproduktionen wurden vorwiegend mit freien Gruppen und Ensembles realisiert, die für ihre innovativen und außergewöhnlichen Theaterarbeiten bekannt waren und sind. So wurden in den vergangenen Spielzeiten Koproduktionen, zumeist als Uraufführungen, mit dem (ehemaligen) Czurda-Tanztheater und der Pocket Opera Company herausgebracht, im Kinder- und Jugendtheater entstand eine dauerhafte Zusammenarbeit mit den Theatern Pfütze und Mummpitz aus Nürnberg. Darüber hinaus kooperiert das Stadttheater Fürth mit dem "Festival Europäischer Musik", mit dem Theater Mülheim a.d. Ruhr und dem Deutschen Theater Berlin und mit wichtigen Netzwerken der europäischen Tanzszene.  
Deurscher Bühnenverein

Eigenproduktionen

Die dritte Stufe des Theatermodells

Ab 1994 entstanden die ersten Eigenproduktionen. Die Anzahl der Produktionen und der Vorstellungen konnte in diesen Jahren kontinuierlich ausgebaut werden.

Für Regie, Schauspiel, Ausstattung und Musik hat sich in dieser Zeit ein Pool von ca. 60 KünstlerInnen gebildet, die als Gäste regelmäßig am Stadttheater Fürth engagiert sind.


Die Entwicklung des Stadttheaters Fürth im Rahmen dieses 3-Stufen-Modells evozierte zahlreiche kulturpolitische Entscheidungen: Das Stadttheater Fürth ist sowohl Mitglied im Deutschen Bühnenverein als auch in der INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen). Für seine Eigenproduktionen erhält das Stadttheater Fürth seit 1999 Zuschüsse vom Land Bayern.