Blütenträume
Schauspiel in fünf Szenen von Lutz Hübner
Was macht man nach einem halben Jahrhundert Arbeit, wenn der Ruhestand vor der Tür steht? Wer zudem keinen festen Partner hat, möchte den Lebensabend nicht unbedingt mit Entenfüttern oder Stricken verbringen. Der Autor Lutz Hübner widmet sich in seinem Schauspiel "Blütenträume"einer Phase des Lebens, in der immer mehr Menschen von anderen Dingen als von Ruhe und Frieden träumen.
Frieda, Anfang fünfzig, kunstinteressiert, liebt das Meer und ist frisch verwitwet. Zwanzig Jahre gibt sie sich mindestens noch, und die will sie nicht alleine verbringen.
Eine große Liebe hat sie hinter sich, eine kleine würde ihr für die nächsten Jahre genügen, aber selbst die ist schwer zu finden.
Ulf, geschiedener Schreinermeister mit unverwüstlichem Optimismus, fest davon überzeugt, dass seine besten Jahre noch vor ihm liegen weiß noch nicht genau, was er lieber hätte: wieder eine eigene Werkstatt oder eine Frau. Die Frau sollte jedoch das komplette Gegenteil seiner Exfrau sein.
Wie findet man als "best ager" einen Partner?
Neben Frieda und Ulf stellen sich auch Gila, Britta, Heinz und Friedrich diese Frage. Und in einer Zeit, in der ein Blumenstrauß und ein flotter Spruch nicht mehr für ein neues Liebesglück zu reichen scheinen, suchen sich unsere reiferen Herrschaften professionelle Hilfe. Und wo sollten sie bessere Hilfe, als in der ortsansässigen Volkshochschule bekommen, wo Kursleiter Jan, ein ehemaliger Schauspieler in den Fächern Selbstpräsentation und Speed-Dating die Senioren unterrichtet?
Doch zu unterschiedlich sind die Lebensansichten von Jan und den Senioren, was dazu führt, dass der Kurs platzt. Klein beigeben kommt aber nicht in Frage! Die Kursabschlussfete wird zur Geburtsstunde einer neuen Idee, die die beschwipsten Alt-68er zu wahrer Größe auflaufen lässt!
Die Kölnische Rundschau spricht nach der Uraufführung 2007 von einem theatralischen Höhenflug des Autors Lutz Hübner, der "so viel Witz und Ernst, Humor und Lebenserfahrung auf die Bretter zaubert, dass man sich die Augen reibt".
Lutz Hübner, einer der meistgespielten deutschsprachigen Autoren, greift mit diesem tragikomischen Stück ein Massenphänomen des demografischen Wandels und der rüstigen Rentner auf. Hübner beweist, dass er ein Händchen für die schwierigen und oft verdrängten Themen im Leben hat. Schon bei seiner Uraufführung im Essener Grillo-Theater machte das Stück durch seine Spiegelung eines sozialen Phänomens Furore, und auch in Fürth kann man sich auf ein realistisches, vielschichtiges Menschentheater freuen.
Frieda, Anfang fünfzig, kunstinteressiert, liebt das Meer und ist frisch verwitwet. Zwanzig Jahre gibt sie sich mindestens noch, und die will sie nicht alleine verbringen.
Eine große Liebe hat sie hinter sich, eine kleine würde ihr für die nächsten Jahre genügen, aber selbst die ist schwer zu finden.
Ulf, geschiedener Schreinermeister mit unverwüstlichem Optimismus, fest davon überzeugt, dass seine besten Jahre noch vor ihm liegen weiß noch nicht genau, was er lieber hätte: wieder eine eigene Werkstatt oder eine Frau. Die Frau sollte jedoch das komplette Gegenteil seiner Exfrau sein.
Wie findet man als "best ager" einen Partner?
Neben Frieda und Ulf stellen sich auch Gila, Britta, Heinz und Friedrich diese Frage. Und in einer Zeit, in der ein Blumenstrauß und ein flotter Spruch nicht mehr für ein neues Liebesglück zu reichen scheinen, suchen sich unsere reiferen Herrschaften professionelle Hilfe. Und wo sollten sie bessere Hilfe, als in der ortsansässigen Volkshochschule bekommen, wo Kursleiter Jan, ein ehemaliger Schauspieler in den Fächern Selbstpräsentation und Speed-Dating die Senioren unterrichtet?
Doch zu unterschiedlich sind die Lebensansichten von Jan und den Senioren, was dazu führt, dass der Kurs platzt. Klein beigeben kommt aber nicht in Frage! Die Kursabschlussfete wird zur Geburtsstunde einer neuen Idee, die die beschwipsten Alt-68er zu wahrer Größe auflaufen lässt!
Die Kölnische Rundschau spricht nach der Uraufführung 2007 von einem theatralischen Höhenflug des Autors Lutz Hübner, der "so viel Witz und Ernst, Humor und Lebenserfahrung auf die Bretter zaubert, dass man sich die Augen reibt".
Lutz Hübner, einer der meistgespielten deutschsprachigen Autoren, greift mit diesem tragikomischen Stück ein Massenphänomen des demografischen Wandels und der rüstigen Rentner auf. Hübner beweist, dass er ein Händchen für die schwierigen und oft verdrängten Themen im Leben hat. Schon bei seiner Uraufführung im Essener Grillo-Theater machte das Stück durch seine Spiegelung eines sozialen Phänomens Furore, und auch in Fürth kann man sich auf ein realistisches, vielschichtiges Menschentheater freuen.





