So will die Lust die Seele mir entführen
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So will die Lust die Seele mir entführen
"Wo bitte ist zu Hause?" fragen sich der Berliner Saxofonist mit fränkischen Wurzeln Nagel und die bekennende Wahl-Fürtherin Czurda, die ihr Herz in San Francisco verloren hat. Eine slawische Seele habe sie, sagt sie, und Böhmen liege am Meer, das nun wiederum ihre eigentliche Heimat sei ... wäre da nicht die Zither ihrer Mutter und die Ukulele ihres Gitarristen Blüml. Der Abend lässt erahnen, dass Heimat vielleicht gar kein Ort, sondern nur ein Gefühl ist.
Heimat kann eine Landschaft sein, sich aber auch auf Dorf, Stadt, Land, Nation oder Vaterland beziehen. In den Klängen der Romantik finden die drei Künstler bei ihrer Nachtreise eine Heimat für ihre Gedanken, Gefühle und Stimmungen.
In dem Programm "So will die Lust die Seele mir entführen" singt Czurda in der szenischen Einrichtung von Werner Müller Lieder von Robert Schumann und Franz Schubert, sowie bekannte Volkslieder der Romantik. Außerdem trägt sie Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Friedrich Nietzsche und Hilde Domin u.a. vor. Vielfach ausgezeichnet als Sängerin und Choreografin, hat Jutta Czurda das Fürther Publikum in den vergangenen Jahren immer wieder mit Liederabenden und Musiktheater-Produktionen fasziniert.
Jutta Czurda
Jutta Czurda wurde in Coburg geboren und lebt und arbeitet als Sängerin und Choreografin in Fürth und San Francisco.
1975 gründete sie, nachdem sie ihre tanzpädagogische und künstlerische Ausbildung abgeschlossen hat, die Tanzwerkstatt Forchheim sowie 1983 die Tanzakademie Langenfeld. 1986 siedelt sie mit ihrer Company nach Fürth und gründet das Czurda Tanztheater, deren Künstlerische Leiterin bis 1997 ist. Seit der Spielzeit 1998/1999 ist Jutta Czurda Ensemblemitglied des Stadttheaters Fürth, für dass sie etliche herausragende Musik- und Literatur-Programme erarbeitete, wie "Lola Blau", "Wenn ick mal tot bin …", "Selma - oder Die Reise um den Tisch", "Lonely House" , "Die Magischen Salons", sowie das 1998 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnete Brecht-Programm "Die Wa(h)re Liebe oder Das ist der Mond über Soho". Im Herbst dieser Spielzeit machte sie mit der einzigartigen Tanztheaterproduktion "Mayim Mayim" auf sich aufmerksam.






