Pressespiegel
"Werner Müllers diskret lenkende Inszenierung lässt den einst am Nürnberger Schauspiel auf Komödiantik festgeklopften Michael Vogtmann (…) alle Freiheit, im Tragikomischen auszuschwingen. Was bei Tschechow zum schrulligen Ausstellungsstück führt, bekommt bei LaBute die Schock-Magie. Ein Lungenzug aus dem Dramatischen - ganz ohne Rauchvergiftung. Beifall und sogar ein paar Bravo-Rufe für Vogtmann."
Dieter Stoll, Abendzeitung Nürnberg, 7.12.2009
"Michael Vogtmann, der in 90 Minuten beide Monologe stemmt, darf einen clownesken Warmduscher mit unterdrücktem Wutpotenzial geben. Und das tut er mit Hingabe und Leidenschaft. (…) Die silberbeschlagenen Stiefel und der Nadelstreifenanzug (Kostüme: Kaja Fröhlich- Buntsel) kleiden einen Macher, der sein Leben erfolgreich in die Hand genommen hat. Und wieder füllt Vogtmann als Ein-Mann-Vollprogramm Bühne und Raum mühelos aus."
Sabine Rempe, Fürther Nachrichten, 7.12.2009
"Mit virtuosen Versprechern und seinem mal verknitterten, mal vor Galgenhumor freudig aufleuchtenden Gesicht, mit einer eindrucksvollen, sehr wandlungsfähigen Bassstimme und einer Mundharmonika spielt Michael Vogtmann diese alte Vogelscheuche mindestens ebenso gekonnt wie den ganz heutigen, scheinbar glatten amerikanischen Geschäftsmann in Cowboystiefeln (…)."
Monika Beer, Fränkischer Tag, 7.12.2009
"Bei LaBute nimmt Müller das Stück sehr ernst, er akzentuiert, inszeniert aber insgesamt zurückhaltend. Vogtmann passt gut in dieses schlanke Konzept, (…) beeindruckt schon allein mit seiner Wandlungsfähigkeit und seiner Gedächtnisleistung: Eine stimmige Aufführung, die den Weg ins Kulturforum Fürth durchaus lohnt."
Hans-Peter Klatt, Nürnberger Zeitung, 7.12.2009

