So will die Lust die Seele mir entführen

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Nachtschwärmer

So will die Lust die Seele mir entführen

Eine poetisch-musikalische Nachtreise
Jutta Czurdas Nachtschwärmerprogramm "So will die Lust die Seele mir entführen...", das sie gemeinsam mit den Musikern Andreas Blüml und Norbert Nagel gestaltet, geht nunmehr in die vierte Spielzeit.
Zu fortgeschrittener Stunde fragen sich der Berliner Saxofonist mit fränkischen Wurzeln Nagel und die bekennende Wahl-Fürtherin Czurda, die ihr Herz in San Francisco verloren hat, wo ihr Zuhause liegt. Eine slawische Seele habe sie, sagt Czurda, und Böhmen liege am Meer, das nun wiederum ihre eigentliche Heimat sei... wären da nicht die Zither ihrer Mutter und die Ukulele ihres Gitarristen Blüml. Der Abend lässt erahnen, dass Heimat vielleicht gar kein Ort, sondern nur ein Gefühl ist.
Heimat kann eine Landschaft sein, sich aber auch auf Dorf, Stadt, Land, Nation oder Vaterland beziehen. In den Klängen der Romantik finden die drei Künstler bei ihrer Nachtreise eine Heimat für ihre Gedanken, Gefühle und Stimmungen.
In der szenischen Einrichtung von Werner Müller singt Jutta Czurda Lieder von Robert Schumann und Franz Schubert sowie bekannte Volkslieder der Romantik. Außerdem verkörpert sie Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Friedrich Nietzsche, Hilde Domin u.a.
Vielfach ausgezeichnet als Sängerin und Choreografin, hat Jutta Czurda das Fürther Publikum in den vergangenen Jahren immer wieder, zuletzt in der Produktion "Love me Gershwin", fasziniert.

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Jutta Czurda

Jutta Czurda wurde in Coburg geboren und lebt und arbeitet als Sängerin und Choreografin in Fürth und San Francisco.

1975 gründete sie, nachdem sie ihre tanzpädagogische und künstlerische Ausbildung abgeschlossen hat, die Tanzwerkstatt Forchheim sowie 1983 die Tanzakademie Langenfeld. 1986 siedelt sie mit ihrer Company nach Fürth und gründet das Czurda Tanztheater, deren Künstlerische Leiterin bis 1997 ist. Seit der Spielzeit 1998/1999 ist Jutta Czurda Ensemblemitglied des Stadttheaters Fürth, für dass sie etliche herausragende Musik- und Literatur-Programme erarbeitete, wie "Lola Blau", "Wenn ick mal tot bin …", "Selma - oder Die Reise um den Tisch", "Lonely House" , "Die Magischen Salons", sowie das 1998 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnete Brecht-Programm "Die Wa(h)re Liebe oder Das ist der Mond über Soho". Im Herbst dieser Spielzeit machte sie mit der einzigartigen Tanztheaterproduktion "Mayim Mayim" auf sich aufmerksam.

Andreas Blüml

Andreas Blüml wurde am 29. September 1966 in Nürnberg geboren. Er spielt seit dem 13. Lebensjahr klassische und seit dem 15. elektrische Gitarre, später kamen dann noch weitere Saiteninstrumente hinzu. Von 1988 bis 1992 absolvierte er ein Musiklehrerstudium an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in Nürnberg. An der Berufsfachschule in Nürnberg hat er seit September 2006 eine Dozentenstelle für Gitarre im Bereich Rock Pop Jazz inne. Neben seinen Lehr- und verschiedenen Workshoptätigkeiten, hatte Blüml Auftritte mit namhaften Künstlern und Ensembles wie zum Beispiel Thilo Wolf, Wolfgang Haffner, den New York Voices, den Bamberger Symphonikern, den Münchner Symphonikern und dem BR Rundfunkorchester. Ebenso wirkte er bei etlichen Fernseh- und Rundfunkproduktionen unter anderem für 3SAT, sowie ZDF, WDR und BR mit. Auch ist er auf vielen Festivals wie dem Jazz Ost West Nürnberg und den Internationalen Musikfestwochen in Luzern vertreten.

Norbert Nagel

Norbert Nagel ist ein musikalischer Grenzgänger und als Leadsaxophonist der RIAS Big Band eine Ausnahmeerscheinung. Bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Konstantin Wecker ist er nicht nur im Jazz- und Popbereich erfolgreich, sondern als "Klassiker" ein gefragter Solist in führenden Orchestern, wie z.B. den Berlinern Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Münchner Philhamonikern. Für seine kammermusikalische Arbeit im Roseau Quintett wurde er mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wie beispielsweise beim Kammermusikwettbewerb in Tokio und von der Bayerischen Akademie der Künste. Sei 1999 ist er künstlerischer Leiter des Berliner Saxophon Ensembles. Als Dirigent wirkte er bei verschiedenen Uraufführungen (z.B. mit Hans Werner Henze bei der Eröffnungsveranstaltung der Expo 2000) sowie als Leiter der Big Band des Hessischen Rundfunks. 2006 gründete er das Weltmusik Ensemble JuNo.