Gemischtes Abo 1

12.04.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Der zerbrochne Krug

Von Heinrich von Kleist
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo

von 07.05.2026 bis 08.05.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Anatevka

Musical von Jerry Bock, Joseph Stein & Sheldon Harnick
(Fiddler on the Roof/Der Fiedler auf dem Dach) | Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo

von 06.06.2026 bis 07.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Istanbul

Ein musikalischer Abend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Şipal mit Songs von Sezen Aksu
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo | Plausch-Abo

von 24.06.2026 bis 25.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Die Herzogin von Chicago

Operette von Emmerich Kálmán
Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo



Der zerbrochne Krug

12.04.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Der zerbrochne Krug

Von Heinrich von Kleist
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Der Krug ist zerbrochen – und mit ihm eine ganze Gesellschaftsordnung. Aber der Reihe nach: Im Dorf Huisum ist Gerichtstag. Und ausgerechnet Richter Adam führt ein Verfahren, in dem er selbst der Täter ist. Nachts zuvor nämlich hat er die junge Eve bedrängt und ihr einen perfiden Deal aufgenötigt – die Rettung ihres Verlobten Ruprecht vor dem Militärdienst. Auf frischer Tat ertappt, springt er überstürzt aus dem Fenster, wobei nicht nur der titelgebende Krug zu Bruch geht, sondern auch Adams Perücke und seine Würde.
Was folgt, ist ein juristisches Possenspiel voller Komik und Tragik zugleich: Eve schweigt aus Angst, während Adam mit dreisten Lügen versucht, Ruprecht als Schuldigen hinzustellen. Doch unter den wachsamen Augen des angereisten Gerichtsrates Walter beginnt sein kunstvoll errichtetes Lügengebäude zusammenzubrechen. Die dörfliche Gemeinschaft sieht sich plötzlich vor der unangenehmen Wahrheit, dass jene, die Recht sprechen sollten, selbst das Unrecht verkörpern.
Kleists 200 Jahre alte Justizkomödie entlarvt mit bissigem Witz die Mechanismen männlicher Machtausübung und institutioneller Selbstschutz-Reflexe. Eine erschreckend aktuelle Parabel über Nötigung im Amt, Täter-Opfer-Umkehr und eine Gesellschaft, die trotz besseren Wissens lieber wegschaut. Oder wie es so schön heißt: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand – doch manchmal hilft nur die entschlossene Konfrontation mit der Wahrheit, um die zerbrochene Gerechtigkeit wiederherzustellen.

Anatevka

von 07.05.2026 bis 08.05.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Anatevka

Musical von Jerry Bock, Joseph Stein & Sheldon Harnick
(Fiddler on the Roof/Der Fiedler auf dem Dach) | Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo

Das Musical in zwei Akten zeigt die gesellschaftlichen Entwicklungen in einem fiktiven russischen Dorf namens Anatevka zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Fokus ist auf den Milchmann Tevje und seine Familie gerichtet. Das jüdische Leben im Schtetl wird mit seinen Traditionen gezeigt, die wertgeschätzt und geachtet werden. Tevje hat drei Töchter im heiratsfähigen Alter und will diese mit der Hilfe der Heiratsvermittlerin Jente vermählen. In Gedanken sieht er schon alle mit einer guten Partie sich unweit von ihm und seiner Frau niederlassen und eine Familie gründen. Doch es kommt, wie es kommen muss, nämlich anders als gedacht. Die erste Tochter liebt einen armen Schneider, die zweite einen Städter und Studierten und die dritte einen Goi. Das Musical erzählt die Geschichte dieser Familie, alles vor dem Hintergrund der osteuropäischen Umbrüche des ausgehenden Zarenreichs: Krieg und Frieden, Verlust der Heimat, Unterdrückung und Verfolgung, Pogrom und Überleben, Tradition und Liebe. Seit mehr als sechzig Jahren begeistert die Musik des Broadway-Musicals die Zuschauer*innen. Basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem werden in „Anatevka“ die existentiellen Fragen des Menschseins und -bleibens behandelt.

Istanbul

von 06.06.2026 bis 07.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Istanbul

Ein musikalischer Abend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Şipal mit Songs von Sezen Aksu
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo | Plausch-Abo

Begleitend zur Inszenierung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ am 09. Mai von 14.30 - 18.30 Uhr das „Spezialisten“-Erzählcafé im Mittelfoyer des Stadttheaters statt.
Eintritt frei.

Heimat – was bedeutet das für Sie? Wo fühlen Sie sich zuhause? Wir laden türkische und deutsch-türkische Mitbürger*innen herzlich ein, im Erzählcafé von ihren Erfahrungen zu erzählen: von der eigenen Migration aus der Türkei nach Fürth oder der Ihrer Eltern und Großeltern, von Ankommen und Verwurzeln, von zwei Kulturen und einer Stadt.
Ihre Geschichten inspirieren unsere Produktion „Istanbul”.

Kommen Sie vorbei – bei Çay, Türk Kahvesi und kleinen Snacks.

* * *

Willkommen auf einer faszinierende Zeitreise mit Perspektivwechsel: Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht in Deutschland, sondern in der Türkei stattgefunden hätte? Klaus Gruber, Arbeiter aus Fürth, wandert Anfang der 1960er als „Gastarbeiter“ in die Weltmetropole Istanbul aus. Zurückgelassen: Frau Luise und die gemeinsame Tochter. Während er in der Fremde um Orientierung ringt, sprachlos in einer unbekannten Kultur, werden alltägliche Dinge zur Herausforderung. Doch es gibt Lichtblicke: Übersetzer Ismet und Nachbarin Ela. Als Luise nachkommt, beginnt ein neues Kapitel – und die Frage nach Heimat ist plötzlich keine eindeutige mehr. Untermalt von den wundervoll melancholischen Liedern Sezen Aksus, der „Königin des türkischen Pop“, entfaltet sich eine tragikomische Geschichte über Migration, Identität und Zugehörigkeit. In deutscher Sprache wird von Auswandererschicksalen erzählt, während türkische Songs die Sehnsucht nach Heimat besingen. Muss man sich für eine Heimat entscheiden oder können unterschiedliche Welten zusammen eine neue Heimat bilden?

İstanbul
Ekonomik mucize Türkiye'de gerçekleşseydi ne olurdu? Fürth'lı Klaus Gruber İstanbul'da misafir işçi olarak çalışmaya başlar ve dil engeli ve vatan hasretiyle mücadele eder. Karısı Luise de ona katılınca, ev ile yurt dışı arasındaki sınırlar bulanıklaşır. Sezen Aksu'nun melankolik pop şarkıları eşliğinde göç, kimlik ve aidiyet üzerine bir hikâye ortaya çıkar.

HINWEIS: Für unsere Inszenierung „Istanbul“, möchten wir die Geschichten der türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sichtbar machen, die vor Jahrzehnten als sogenannte „Gastarbeiter*innen“ nach Fürth kamen – und die längst keine Gäste mehr sind, sondern Teil dieser Stadt. Mehr Informationen in unserem Bretterbericht #23 unter https://www.stadttheater.de/menschen-haus/bretterbericht

Die Herzogin von Chicago

von 24.06.2026 bis 25.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Die Herzogin von Chicago

Operette von Emmerich Kálmán
Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo

Prinz Sandor von Sylvarien musste sein Schloss verkaufen, um ein wenig Geld in die leere Staatskasse zu spülen. Die neue Besitzerin ist die Amerikanerin Mary Lloyd, die mit Geld alles kaufen zu können glaubt – bei Sandors Herz trifft sie jedoch auf Widerstand. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: sie ein unbeschwerter Jazz-Fan, während sein Herz (noch) im Dreivierteltakt schlägt. Praktischerweise hat sie ein ganzes Jazz-Orchester im Gepäck dabei, und beim musikalischen Wettstreit kommen sich Mary und Sandor näher. Doch wie es sich für eine gute Romanze gehört, müssen die beiden erst diverse unerwartete Komplikationen durchstehen, ehe sich das obligatorische Happy End einstellt.
Mit dem musikalischen Spagat von Cśardaś bis Charleston, von Walzer bis Foxtrott fing Kálmán genau den Zeitgeist der späten 1920er-Jahre ein, welcher der „Herzogin von Chicago“ bei ihrer Uraufführung 1928 im Theater an der Wien zu großem Erfolg verhalf. Bald jedoch verschwand das Werk, das eine musikalische Brücke zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt schlägt, als „entartete“ Kunst von den Spielplänen. Erst 2003 wurde es wiederentdeckt und begeistert seither u. a. in Dresden, Wien und Bonn das Publikum mit seinem Mix aus pulsierenden Charleston- und Slowfox-Rhythmen, die einem in Ohr und Bein gehen.

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