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03.11.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Cuarteto Casals: „30 Jahre Cuarteto Casals“

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31.01.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Azahar Ensemble

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19.02.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Ludwig! Hommage à Beethoven: 1770 – 1827

Boulanger Trio
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12.04.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Grigory Sokolov

Klavierkonzert
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04.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Felix Klieser & I Solisti di Pavia

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18.06.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

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Cuarteto Casals: „30 Jahre Cuarteto Casals“

03.11.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Cuarteto Casals: „30 Jahre Cuarteto Casals“

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Wer historische Bögen in Aktion erleben möchte, kommt hier auf seine Kosten: Dank der Förderung durch den Borletti-Buitoni Trust in London stellte das Cuarteto Casals eine bemerkenswerte Sammlung barocker und klassischer Bögen zusammen. Ihre historische Aufführungspraxis jeder Epoche ließ sie zu einer prägenden Stimme der internationalen Kammermusik avancieren – und jährlich im Palast von Madrid ein Konzert auf den legendären Instrumenten Antonio Stradivaris spielen.
Passend zur Jahreszeit bringt das Quartett ein Programm voll sinister-spannungsreicher Klangfarben: In Dmitri Schostakowitschs aufpeitschendem Streichquartett Nr. 4 mit seinem grotesk-gespenstischen Scherzo schimmert die Zeitgeschichte seiner Entstehung durch.
Josef Haydns fünftes der „Sonnenquartette“ – deren Beiname in die Irre führt – experimentiert durchdringend auf beinahe krisenhafte Weise mit der Form, wobei sanfte Melancholie in f-Moll die Stimmung verdüstert.
Der krönende Abschluss, Schuberts berühmtes Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“, erforscht düster-dramatisch, jagend, ja existenziell den romantischen Topos von bittersüßer Todesfaszination und sucht das Publikum mit seinen totentanzgleichen Klängen heim. Ein Abend mit Gänsehautgarantie!

Azahar Ensemble

31.01.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Azahar Ensemble

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Benannt nach den weißen, aromatisch duftenden Blüten der Zitrusbäume, die die Landschaft Südspaniens prägen, begeistert das junge Azahar Ensemble durch die „große Fantasie und technische Präzision“ (Süddeutsche Zeitung), mit der es in seinen Interpretationen die Musik „in sinnlicher Fülle aufblühen lässt“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Das Ensemble lädt ein zu einem malerisch-bunten Streifzug durch die Welt der Bläserquintette: Anton Reicha, ein Freund Beethovens und Haydns, gilt als Wegbereiter des Bläserquintetts und eröffnet den Abend mit seinem verspielten Opus in f-Moll Nr. 25.
Joaquín Turinas „La Oración del Torero“ nimmt uns mit in spanische Gefilde des vergangenen Jahrhunderts, wo wir Stierkämpfer in einer Kapelle beim Gebet vor dem gefährlichen Kampf in der aufgeregten Arena musikalisch beobachten.
Astor Piazzolla skizziert in seiner „Histoire du Tango“ die Entwicklung des Tangos im 20. Jahrhundert; die zweite Station, „Café 1930“, fesselt mit dem für Tango Argentino so typischen Klang romantischer Melancholie, während György Orbán dem ungarischen Temperament mit seinem mitreißenden Schwung tänzelnd Luft macht.
Ein wahres Gemälde offenbart sich zum Abschluss in den „Cinq aquarelles“ des spätromantischen US-Amerikaners George Templeton Strong, der seiner Liebe zur Aquarellmalerei hier auch musikalisch Ausdruck verleiht.

Ludwig! Hommage à Beethoven: 1770 – 1827

19.02.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Ludwig! Hommage à Beethoven: 1770 – 1827

Boulanger Trio
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Mit diesem Konzert würdigt das Boulanger Trio Ludwig van Beethoven anlässlich seines 200. Todestages im Jahr 2027. Bereits 2026 präsentiert das Ensemble seinen vollständigen Trio-Zyklus und wird diesen auch auf Tonträger einspielen.
Beethovens Trios spiegeln eindrucksvoll seine künstlerische Radikalität und seine unverwechselbare musikalische Sprache wider. Das Konzertprogramm beleuchtet seine stilistische Vielfalt: von spielerischen Variationen, auf Grundlage früher Skizzen aus dem Jahr 1792, über ein Werk, in dem der junge Komponist bereits selbstbewusst seinen eigenständigen Stil entfaltet, bis hin zum nahezu sinfonischen „Erzherzog“-Trio, das Beethoven 1811 seinem Freund, dem Erzherzog Rudolf von Habsburg, widmete.
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten zählt das Boulanger Trio zu den vielseitigsten Ensembles seiner Generation und ist auf internationalen Konzertbühnen zuhause. Leidenschaft, Spielfreude, intuitives Zusammenspiel und ein unermesslicher Reichtum an Klangfarben prägen sein Musizieren. Die klug gestalteten Programme des Trios erzählen dabei häufig eigene Geschichten.
Das Ensemble ist regelmäßig zu Gast in renommierten Konzerthäusern wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall und dem Musikverein Wien.

Grigory Sokolov

12.04.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Grigory Sokolov

Klavierkonzert
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Mit seinen unvergleichlichen Klavierabenden fesselt Grigory Sokolov Zuhörerinnen und Zuhörer auf allen großen Podien der Welt. Eine Ausnahmeerscheinung, ein Künstler von beinahe mythischem Rang – längst ist er zur Legende geworden.

Sokolov zählt zu den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit: Seine überragende Technik verbindet sich mit poetischer Sensibilität und einer künstlerischen Souveränität, die ihm auf der Bühne grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Die Zahl seiner Konzerte hält er bewusst gering – jedes einzelne wird so zu einem besonderen Ereignis. Ganz in sich gekehrt, mit höchster Konzentration, betritt er die Bühne und erschafft eine Atmosphäre, in der Zeit und Raum ihre Bedeutung verlieren.

Seine Klavierabende sind Sternstunden intensiven, erfüllten Musizierens – und auch das Konzert in Fürth verspricht ein seltenes Highlight zu werden: ein besonderer Höhepunkt im Kulturkalender der Stadt, der Musikliebhaber weit über die Region hinaus anziehen dürfte.

„Musik ist für mich kein Beruf, sondern ein Aspekt des Lebens. So natürlich wie Atmen. Man weiß nicht, wie man atmet – man tut es einfach. Genauso ist es mit der Musik. Sie ist Leben. Die innere Welt ist das Wichtigste, nicht die äußere Form. Vieles geschieht spontan, aber auf einer sehr hohen Stufe der Arbeit“, so Sokolov. Im unmittelbaren, spontanen Moment des Musizierens sieht er das größte schöpferische Potenzial – jeder Augenblick zählt, jede Nuance ist lebendig.

Daher steht das Konzertprogramm derzeit noch nicht fest: Welche Werke er auswählt, bleibt allein seiner inneren künstlerischen Logik vorbehalten und wird zeitnah veröffentlicht.

Felix Klieser & I Solisti di Pavia

04.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Felix Klieser & I Solisti di Pavia

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Mit neun Jahren beschließt Felix Klieser, der beste Hornist der Welt zu werden. Damals wird er für seinen Wunsch belächelt. Denn Felix Klieser ist ohne Arme geboren worden. Aber er lernt, das Instrument mit den Füßen zu spielen. Anderthalb Jahrzehnte später hat er es geschafft: Er konzertiert weltweit, tritt in renommierten Häusern wie der Royal Albert Hall, dem Concertgebouw Amsterdam oder der Berliner Philharmonie auf und arbeitet mit Künstlern wie Sir Simon Rattle und Sting zusammen. Als vielfach ausgezeichneter Musiker, Autor und gefragter Redner inspiriert Felix Klieser mit seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte, seinem Humor und seiner ungebrochenen Lebensfreude Menschen auf der ganzen Welt.

Gemeinsam mit I Solisti di Pavia, einem Kammerorchester unter der Leitung von Daniele Giorgi, das seit über 20 Jahren italienische Klangfarben in die ganze Welt transportiert, präsentiert er Stücke aus ihrem gemeinsamen Album „Senza Parole“: Er lässt bekannte Melodien aus der italienischen Opern- und Filmgeschichte von Rossini, Verdi, Puccini, Donizetti, Bellini und Di Capua sowie Nino Rotas legendäres „Parla più piano“ aus dem Filmklassiker „Der Pate“ auf dem Horn „ohne Worte“ sprechen. Mozarts Hornkonzert Nr. 2, das dem Soloinstrument ebenfalls gesangliche Züge verleiht und gar eine Melodie enthält, die er später in der Oper „Le nozze di Figaro“ als Arie verarbeitete, rundet den Abend mit einer klassischen Note ab.

Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

18.06.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

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Die Bamberger Symphoniker sind das einzige Orchester von Weltruf, das nicht in einer vibrierenden Metropole beheimatet ist. Mit fast 7.500 Konzerten in über 64 Ländern sind sie Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands.

Unter dem Dirigat des Tschechen Václav Luks bringen sie nun den charakteristischen „böhmischen“ Klang nach Fürth. Luks trug maßgeblich dazu bei, das Interesse an den Werken der böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka und Josef Mysliveček wiederzubeleben und die tschechisch-deutschen Beziehungen durch die Wiederentdeckung der gemeinsamen Musiktraditionen zu stärken.

Zelenkas barocke, erfinderische Kunst der kontrapunktischen Kompositionstechnik wurde schon von Bach und Telemann bewundert. Mysliveček war zeitweise der bestbezahlte Opernkomponist Italiens, wo man ihn nur „Il Boemo“ nannte – Luks leitete die Einspielung der Musik zum gleichnamigen Spielfilm 2022 – und eng mit Mozart befreundet. So beleuchtet das Programm auch die barocken Elemente in Mozarts Schaffen in seinem eigenwilligen „Adagio und Fuge“. Den Willen zur „Modernisierung“ spiegelt schließlich auch die Ballettmusik aus „Idomeneo“ – die die Handlung wie den Abend mit einem glücklichen Ende feierlich abschließt.

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