Konzert-Abo 2
21.11.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Württembergisches Kammerorchester HeilbronnMit Anna Skryleva und Justus Eichhorn
Werke von Skryleva, Beethoven, Haydn und Weinberg | Konzert-Abo
02.07.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Raphaela Gromes & Julian Riem: „Fortissima!“Konzert-Abo
30.10.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Münchner Symphoniker
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Die Münchner Symphoniker, ein außergewöhnlicher Klangkörper mit viel Innovationskraft und Ideenreichtum sowie einer gehörigen Portion Experimentierfreude, die den „Klang ihrer Stadt“ in rund 100 Konzerten pro Spielzeit zu Menschen im In- und Ausland bringen, gastieren gemeinsam mit dem jungen Violinen-Talent Jacques Forestier in Fürth.
In ihrem Konzert verführen sie uns zum Genuss romantischer Kuriositäten und deren Anderswelten: Franz Schuberts leicht dahinschwebende Ouvertüre zum Schauspiel „Rosamunde“ oder „Die Zauberharfe“ stimmt uns leichtfüßig lebhaft auf den Abend ein.
Ähnlich tänzerisch wirbelt das Violinkonzert Mendelssohn-Bartholdys einher, das durch Verschmelzungen aus dem Rahmen kompositorischer Traditionen fällt und im Finale vor sommernachtstraumgleichem Elfenzauber sprüht. Außerhalb der sinfonischen Konvention bewegt sich auch Robert Schumanns „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ – aufgrund seiner originellen Konzeption und fröhlichen Eingängigkeit erst in der jüngeren Rezeption durch seine sirenenartige Ouvertüre und das dämonenhaft rhythmische Scherzo immer mehr geschätzt.
Schuberts „Unvollendete“ schließlich konfrontiert uns mit Brüchen, Abgründen und Schattenseiten, die den dunklen Weltschmerz der Romantik in der fragmentarischen Natur dieses Meisterwerks spiegeln – so rundet die Faszination für die Andersartigkeit den Abend fesselnd ab.
21.11.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Mit Anna Skryleva und Justus Eichhorn
Werke von Skryleva, Beethoven, Haydn und Weinberg | Konzert-Abo
Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO), eines der deutschen Kammerorchester mit internationalem Renommée, bringt eine abwechslungsreiche Mischung aus Tradition und Moderne mit ins Stadttheater Fürth.
Bereits die Werke der beiden klassischen Komponisten wagen neue Pfade: Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 erklingt in lyrisch-versonnener Feinheit und denkt das konzertante Prinzip neu, sodass es zur Verschmelzung von Solo- und Orchesterinstrumenten kommt. Haydns „Feuersinfonie“ gilt als ein erstes Beispiel von Theater-inspirierter Musik überhaupt: Furios brennt sie sich seit Jahrhunderten in dramatischer Erregtheit in die Köpfe des Publikums.
Noch nie gehört hingegen ist das Prélude für Kammerorchester, eine Komposition der Dirigentin Anna Skryleva selbst. Neben dieser Uraufführung wartet das Orchester mit einer weiteren Seltenheit auf: Mieczysław Weinberg, verfolgter Komponist des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem für seine Opern- und Filmmusiken und Freund Schostakowitschs, lässt seine Suite für Kammerorchester zwischen Melancholie, Übermut und Leichtfüßigkeit tanzen.
Mit im Gepäck hat das WKO den erst 16-jährigen Pianisten Justus Eichhorn – eines der herausragenden musikalischen Talente seiner Generation, der mit seiner charismatischen Persönlichkeit, seiner brillanten Technik und kreativen Musikalität immer wieder Konzertsäle in In- und Ausland füllt.
25.02.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Quatuor Hermès
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Das französische Streichquartett Quatuor Hermès sieht sich getreu ihrem Namensgeber, dem berühmten Boten der griechischen Mythologie, als Vermittlung zwischen dem Text des Komponisten und der Sensibilität des Publikums. Die Musiker*innen etablieren diese Identifizierung auch durch ihre Reisen in alle Welt wie die Carnegie Hall in New York, die Verbotene Stadt in Peking, die Wigmore Hall in London und nun das Stadttheater Fürth.
Ihr Konzertprogramm nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Streichquartetts: zunächst das fünfte von Haydns Streichquartetten op. 33, die der Komponist selbst als „auf einer ganz neuen, besonderen Art“ verfasst angekündigt hatte und die schließlich zu den formvollendeten Prototypen des klassischen Streichquartetts wurden, wie wir es heute noch kennen.
Prokofjews Streichquartett Nr. 1 entstand als Auftragswerk, um als Zeugnis zeitgenössischer Musik in die Library of Congress in Washington aufgenommen zu werden. Er beschäftigt sich darin intensiv mit den Streichquartetten des Haydn-Schülers Ludwig van Beethoven – nicht ohne die klassische Form durch eigene Kunstgriffe zu verfeinern.
Smetanas Streichquartett Nr. 1 wiederum trägt den Titel „Aus meinem Leben“ und ist damit Zeugnis der sich zu seiner Zeit als eigene Gattung herausbildenden Programmmusik: In vier Sätzen verarbeitet er seine sehnsuchtsschwangere Jugend, lustige Polka-Tanzabende, die erste Liebe sowie die Tragik seiner krankheitsbedingten Ertaubung gegen Ende seines Lebens.
02.07.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Raphaela Gromes & Julian Riem: „Fortissima!“
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Die Ausnahmecellistin Raphaela Gromes präsentiert Auszüge aus dem Programm „Fortissima!“ – Titel ihres 2025 erschienenen Doppelalbums wie Buches – das als einzigartiges Gesamtkunstwerkaus Musik und Text längst vergessenen Komponistinnen endlich die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdienen. Das Doppelalbum, das zahlreiche Weltersteinspielungen enthält, stieg direkt nach seiner Veröffentlichung auf Platz 1 der deutschen Klassikcharts ein.
Der Abend lädt zu einer berührenden Reise durch eine unsichtbar gemachte Musikgeschichte ein, mit einer Mischung aus Werken vergessener Heldinnen der Kompositionsgeschichte und literarischer Lesung über deren Biografien, verbunden mit persönlichen Anekdoten und Erfahrungen.
Begleitet wird die international renommierte Cellistin am Klavier von ihrem Partner Julian Riem – seinerseits bekannter Gast in den namhaften Konzerthäusern der Welt sowie Echo-Klassik- und Opus-Klassik-Preisträger, der bereits 2023 mit ihrem gemeinsamen Doppelalbum „FEMMES“ einen Beitrag zur (Wieder-)Entdeckung der weiblichen Musikgeschichte leistete.
Neben Fürth gastieren die beiden mit „Fortissima!“ u. a. auch in Montpellier, der Philharmonie Berlin oder der Royal Albert Hall, London.
Konzertbesucher*innen seien gewarnt: Ihr Blick auf die Geschichte der klassischen Musik könnte sich für immer wandeln!
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