Opern-Abo

27.10.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Carmen

Opéra-Comique von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée, Deutsch von Carlo Mertens | Opern-Abo

08.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Alcina

Zauberoper von Georg Friedrich Händel
Libretto von Antonio Marchi, nach Ludovico Ariosts „Orlando Furioso“ und dem Textbuch zu Riccardo Broschis „L’isola di Alcina“ | Opern-Abo

16.06.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Castor et Pollux

Oper von Jean-Philippe Rameau
Libretto von Pierre-Joseph Bernard | Opern-Abo



Carmen

27.10.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Carmen

Opéra-Comique von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée, Deutsch von Carlo Mertens | Opern-Abo

Seit ihrer Uraufführung im Jahr 1875 verführt und berührt die Geschichte von Carmen und Don José das Opernpublikum und lässt es träumen von Andalusien, Freiheit und Abenteuer. Rebellion der Liebe: Hunderte Hüte fliegen in die Luft, wenn der Chor die Stierkämpfer feiert. Voller Dichte und Spannung drängt die Musik in den Chorszenen voran – und nicht nur dort. Georges Bizet zeichnet ein leidenschaftliches Panorama von Andalusien: Die freiheitsliebende Carmen arbeitet in einer Zigarettenfabrik und hilft Schmugglern, sich vor den Behörden zu verstecken. Geschmeidig bewegt sie sich durch Sevilla und das andalusische Gebirge – ein Balanceakt voller Verführungskunst und Faszination – und der Sergeant Don José will ihr folgen. Er selbst musste fliehen, nachdem er in seiner Heimat einen Mord beging. Josés Mutter schickt Micaëla, um den Sohn nach Hause zu rufen, doch er bleibt in der fremden Stadt …
Heimat und Herkunft stehen der Frage nach Freiheit gegenüber, Ordnung dem Chaos. Die Figur der Carmen ist zu einem weiblichen Archetyp geworden: Sie verkörpert Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und bezahlt dafür mit ihrem Leben.

Alcina

08.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Alcina

Zauberoper von Georg Friedrich Händel
Libretto von Antonio Marchi, nach Ludovico Ariosts „Orlando Furioso“ und dem Textbuch zu Riccardo Broschis „L’isola di Alcina“ | Opern-Abo

Eine komplizierte Handlung, ein überforderter Erzähler, fünf Puppen, ein Tisch, ein Overheadprojektor und eine großartige Musik – Oper-to-go. Sänger*innen, die singen, Sänger*innen, die mit Puppen sprechen, Puppen, die Arien singen, Puppen, die mit Puppen sprechen. Regie führt der gefeierte Puppenspieler, Opernregisseur und Nestroy-Preisträger Nikolaus Habjan. Schon 2025 wurde seine Inszenierung von „Der Barbier von Sevilla“ vom Fürther Publikum gefeiert.
Alcina ist eine böse und hässliche Zauberin, die die Kreuzfahrer vom rechten Weg abbringen will, indem sie sich selbst in eine unwiderstehliche Schönheit und ein elendes Stück Wüste in ein hinreißendes Zauberreich verwandelt. Dort verführt sie auch den Ritter Ruggiero, der nur mit aller Gewalt von ihrem Zauber befreit werden kann. Wer genau hinhört, erkennt die Abgründe: Eigentlich liebt Alcina Ruggiero, jetzt aber muss sie um ihre Liebe kämpfen …
Das Stadttheater holt die Erfolgsproduktion des Schweizer Ensembles für Alte Musik „Die Freitagsakademie“ erstmals nach Fürth. Die Produktion wird auch im Rahmen des internationalen. figuren.theaterfestivals gezeigt.

Für diese Veranstaltung gibt es Ermäßigungen ausschließlich an der Abendkasse.

Castor et Pollux

16.06.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Castor et Pollux

Oper von Jean-Philippe Rameau
Libretto von Pierre-Joseph Bernard | Opern-Abo

Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ weltweit eine Welle der Begeisterung aus. Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging
aber frei mit dem Stoff um.
Die Handlung spielt in Sparta, das gemeinsam von Castor und Pollux regiert wird. Castor ist sterblich, während Pollux als Sohn Jupiters Unsterblichkeit besitzt. Beide sind in die gleiche Frau, Télaïre, verliebt. Sie selbst gibt Castor den Vorzug und Pollux ist eigentlich Phébé versprochen. In einem Krieg wird Castor getötet. Pollux bittet auf Drängen Télaïres seinen Vater Jupiter, den Bruder aus der Unterwelt zu befreien. Doch dafür müsste Pollux Castors Platz einnehmen. Pollux’ Kampf zwischen seiner Loyalität zu Castor und seinem Verlangen nach Télaïre zerreißt ihn.
Der Verknüpfung von Öffentlichem und Privaten trägt Rameau mit großflächigen Tableaus und farbigen Klang- und Bühneneffekten Rechnung. Kampf- und Unterweltsszenen, Göttervisionen, Liebesklagen oder die Illustration von Naturereignissen sind abwechslungsreich instrumentiert.
Die Inszenierung verantworten Dirigent Christopher Moulds, die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras sowie der Star-Bildhauer Tony Cragg.

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