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15.01.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys„Tohuwabohu!“
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13.02.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Gazino AltınovaEin szenischer Liederabend von İdil Üner
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05.06.2027 | 18.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Tanzwut – Der Sommer der Freiheit 1945Musical von Thomas Pigor und Thilo Wolf
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo | Plausch-Abo
15.01.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys
„Tohuwabohu!“
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Es gibt Abende, die man so schnell nicht vergisst – und solche, die man unbedingt noch einmal erleben möchte. Seit über drei Jahrzehnten pflegen Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys eine der unwahrscheinlichsten Liebesgeschichten der deutschen Unterhaltungskultur – die zwischen vier Herren von Welt und dem schönen Chaos. Als sie zum ersten Mal eine Konzertbühne betraten, beherrschte keiner der vier sein Instrument wirklich – doch Witz, kultivierte Regellosigkeit und ein tadelloses Äußeres glichen alle musikalischen Defizite mehr als aus. Inzwischen singen und spielen die Herren erheblich besser als sie aussehen; aus jugendlicher Disziplinlosigkeit ist Wahnwitz und heitere Anarchie geworden. Ein Abend mit den Rhythmus Boys gleicht dem letzten, tumultuösen Konzert in einem maroden Varietétheater kurz vor dem Abbruch – grandios, ausgelassen und ein bisschen verrückt.
„Tohuwabohu!“ – das Programm, das sie bereits im vergangenen Jahr nach Fürth brachte und das Publikum im Stadttheater Fürth in helle Begeisterung versetzte, kommt zurück. Denn manche Abende verdienen eine Zugabe. Was wäre das Leben ohne die schwebende Leichtigkeit dieses Quartetts, das es seit einem Menschenalter versteht, Traurigkeit in Ausgelassenheit und Finsternis in strahlendes Licht zu verwandeln? Begeben Sie sich erneut – oder zum ersten Mal – Hinein ins Tohuwabohu, serviert von Europas bezauberndster Tanzkapelle.
13.02.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Gazino Altınova
Ein szenischer Liederabend von İdil Üner
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Mit der Inszenierung „Gazino Altınova“ erschafft Regisseurin İdil Üner einen magischen Ort der Begegnung. Das Ensemble des Thalia-Theaters lädt das Publikum zu einer emotionalen Zeitreise ein, die die Ära der ersten Generation sogenannter „Gastarbeiter“ in Deutschland beleuchtet. Im Zentrum stehen biografische Erzählungen und persönliche Erfahrungen, die durch die Musik jener Jahre lebendig werden. Der Abend widmet sich den existenziellen Fragen des Ankommens: Welche Lieder linderten das Heimweh? Welche Rhythmen schenkten in der Fremde Trost und Glück? Durch diese klangvolle Retrospektive schlägt die Produktion eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart. „Gazino Altınova“ ist mehr als ein Konzertabend – es ist der Versuch, durch die Melodien von gestern unsere gemeinsame Zukunft besser zu verstehen.
Yönetmen İdil Üner, „Gazino Altınova“ prodüksiyonuyla karşılaşmalar için büyülü bir alan yaratıyor. Thalia Tiyatrosu topluluğu, izleyiciyi zaman içinde duygusal bir yolculuğa davet ederek, Almanya‘daki ilk „misafir işçi“ kuşağının dönemini aydınlatıyor. Özünde, o yılların müziğiyle hayat bulan biyografik anlatılar ve kişisel deneyimler yer alıyor. Akşam, varışın varoluşsal sorularını ele alıyor: Hangi şarkılar memleket özlemini dindirdi? Hangi ritimler yabancı bir ülkede teselli ve neşe sundu? Bu tınılı retrospektif aracılığıyla, prodüksiyon geçmiş ile bugün arasındaki boşluğu kapatıyor. „Gazino Altınova“ sadece bir konserden daha fazlası; dünün melodileriyle ortak geleceğimizi daha iyi anlamaya yönelik bir girişim.
07.05.2027 | 19.00 Uhr | Stadttheater
Alte Sorten
Romanadaption nach dem Bestseller von Ewald Arenz
Ein einsamer Hof zwischen Feldern und Weinbergen. Sally, kurz vor dem Abitur, ist aus der Klinik geflohen – weg von Fragen, Vorschriften, von den Blicken der Erwachsenen. Sie trifft auf Liss, eine verschlossene Frau, die ihren Hof allein bewirtschaftet. Ohne Misstrauen, ohne Drängen bietet Liss ihr Unterschlupf. Aus einer Nacht werden Wochen. Während sie gemeinsam Kartoffeln ernten, Bäume markieren und alte Birnensorten pflegen, entsteht eine ungewöhnliche Verbindung. Liss stellt keine Fragen. Sally muss sich nicht erklären. Im Rhythmus der Jahreszeiten, zwischen Altweibersommer und Ernte, tasten sich die beiden Frauen aneinander heran. Was zunächst wie eine zufällige Begegnung wirkt, wird zur Rettung für beide – denn jede trägt ihre eigenen Verletzungen mit sich. Ewald Arenz hat mit „Alte Sorten“ einen Roman über Freundschaft geschrieben, der ohne große Gesten auskommt. Die Sprache ist klar, beinahe poetisch, die Landschaft wird zur Verbündeten der Figuren. Es geht um Heilung, um das Finden von Vertrauen, um zwei Menschen, die einander Zeit geben. Und um die Frage: Kann Freundschaft Leben retten? Der Roman wurde zum Bestseller und berührte hunderttausende Leser*innen. Nun kommt die Geschichte auf die Bühne des Stadttheater Fürth – als eindringliches Kammerspiel über Flucht, Stille und die heilende Kraft der Natur.
05.06.2027 | 18.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Tanzwut – Der Sommer der Freiheit 1945
Musical von Thomas Pigor und Thilo Wolf
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Sommer 1945: Die ersten Monate nach Kriegsende. Anarchie prägt den Alltag, die Schrecken des Krieges sind noch spürbar. Viele Männer gefallen, in Gefangenschaft oder vermisst – die Frauen halten das Leben zusammen und entwickeln mit ihren Kindern fantasievolle Strategien, um das Nötigste zu sichern. Doch gleichzeitig kehrt in der amerikanischen Besatzungszone die Lebensfreude zurück: Es wird gelacht, getanzt, geliebt, und die Menschen dürsten nach Kultur. Auch Edeltraut, ihre Freundin Betty und deren musikbegeisterte Tochter Toni träumen vom Neuanfang – zwischen Schwarzmarkt und zerbombten Häusern, Hunger und der Faszination für die GIs. Mit Thilo Wolf und Thomas Pigor treffen zwei versierte Künstler aufeinander. Thilo Wolf, vom Jazz geprägt, feiert mit seiner Big Band und großen Orchestern konzertante Erfolge. Thomas Pigor schreibt Songs für Künstler*innen wie Thomas Quasthoff, Max Raabe und Ina Müller und lieferte Texte und Musiken für Tim Fischer und Jan Böhmermann. Was die beiden verbindet: stilistische Vielfalt, Sinn für Humor und der Wunsch, dem Musical neue Impulse zu geben.
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