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Premiere 16.10.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Girl from the North CountryEin Schauspiel über Hoffnung in dunklen Zeiten mit der Musik von Bob Dylan
Buch von Conor McPherson und Musik von Bob Dylan Deutsch von Elisabeth Sikora
Premiere 29.11.2026 | 15.00 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Der LebkuchenmannWeihnachtsmärchen mit Musik von David Wood
Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler | Premieren-Abo
Premiere 02.04.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Nora oder Ein PuppenheimTheaterstück von Henrik Ibsen
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Herzla-Abo
Premiere 29.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Tanzwut – Der Sommer der Freiheit 1945Musical von Thomas Pigor und Thilo Wolf
Premieren-Abo | Schauspiel-Abo | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo | Plausch-Abo
Premiere 16.10.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Girl from the North Country
Ein Schauspiel über Hoffnung in dunklen Zeiten mit der Musik von Bob Dylan
Buch von Conor McPherson und Musik von Bob Dylan Deutsch von Elisabeth Sikora
Wir schreiben das Jahr 1934: Ganz Amerika leidet unter den Folgen der Weltwirtschaftskrise. In einer heruntergekommenen Pension in Minnesota treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Schicksalen aufeinander – voller Hoffnung, Zweifel und Sehnsucht.
Nick Laine kämpft mit seiner kranken Frau Elizabeth gegen die Bank, die ihr Haus zwangsversteigern will. Ihr Sohn Gene schwankt zwischen Schriftsteller- und Trinkerambitionen, während ihre hochschwangere Adoptivtochter Marianne vor eigenen Herausforderungen steht – nicht zuletzt, weil Nick sie mit dem örtlichen Schuhmacher verheiraten möchte. In einer stürmischen Nacht treffen dann der selbsternannte Reverend Marlowe und der gescheiterte Boxer Joe Scott ein – und verändern das Leben aller im Haus.
Aus der Schicksalsgemeinschaft entsteht ein vielschichtiges Bild der Gesellschaft.
Das Musical ist aus dem Jahr 2017 verbindet eine fesselnde Geschichte mit unvergleichlichen Hits von Bob Dylan: „I Want You“, „Like A Rolling Stone“, „Jokerman“ oder „Make You Feel My Love“, gespielt auf Instrumenten aus den 30er Jahren verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und eine authentische Atmosphäre.
Zusammen mit dem Musical Frühling in Gmunden präsentiert das Stadttheater Fürth die deutschsprachige Erstaufführung des Hit-Musicals. Nach bejubelten Produktionen in London und New York, kommt dieses Ausnahme-Musical nun erstmals in den deutschsprachigen Raum.
Premiere 29.11.2026 | 15.00 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Der Lebkuchenmann
Weihnachtsmärchen mit Musik von David Wood
Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler | Premieren-Abo
Im Küchenschrank herrscht Ausnahmezustand: Herr von Kuckuck, der normalerweise mit stolzer Präzision jede volle Stunde verkündet, hat seine Stimme verloren. Für den Bewohner einer Kuckucksuhr eine existenzbedrohende Katastrophe – denn wer nicht mehr funktioniert, landet schnell im Müll. Seine Mitbewohner*innen Salz und Pfeffer sind alarmiert und suchen verzweifelt nach einer Lösung. Da kommt unverhofft Verstärkung: Ein frisch gebackener Lebkuchenmann erwacht zum Leben, entdeckt staunend seine neue Welt und erklärt sich sofort bereit zu helfen. Ein Löffel Honig könnte Kuckucks Stimme retten – doch der wird vom mürrischen Teebeutel im obersten Regal bewacht. Für den mutigen Lebkuchenmann beginnt eine gefährliche Expedition durch die Küche, bei der er nicht nur mit dem griesgrämigen Teebeutel, sondern auch mit der hungrigen Gangstermaus Schleck aneinandergerät. David Woods Klassiker, 1976 in England uraufgeführt, feiert in diesem Jahr nicht nur seinen 50. Geburtstag, sondern erzählt mit zeitlosem Witz und schmissigen Songs von echtem Zusammenhalt. Und dass aus einer Notlage eine echte Gemeinschaft entstehen kann, in der alte und neue Freund*innen füreinander einstehen. Ein Theaterstück zur Weihnachtszeit über Mut, Erfindergeist und die magische Kraft der Freundschaft – ein Fest für die ganze Familie.
Premiere 02.04.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Nora oder Ein Puppenheim
Theaterstück von Henrik Ibsen
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Seit acht Jahren sind Nora und Torvald Helmer verheiratet, und nach außen hin scheint das Eheleben perfekt: drei Kinder sowie glänzende Karrierechancen für Torvald, der im neuen Jahr Bankdirektor werden soll. Während die Weihnachtsfeiertage bevorstehen, tauchen jedoch unerwartet alte Bekannte auf und bringen die gutbürgerliche Fassade zum Einsturz. In den ersten Jahren ihrer Ehe hatte Nora aus Verzweiflung eine Unterschrift auf einem Schuldschein gefälscht, um Torvald finanziell helfen zu können. Nun wird sie erpresst. Verstrickt in das Geflecht aus Abhängigkeiten und Intrigen sind der Rechtsanwalt Krogstad sowie Noras Jugendfreundin Kristine Linde. Beide versuchen, aus Torvalds wachsendem gesellschaftlichen Einfluss persönlichen Nutzen zu ziehen. Als Torvald schließlich von Noras Schuld erfährt, reagiert er nicht nur mit Vorwürfen und Demütigungen, sondern vor allem mit dem Wunsch, das Bild der intakten Ehe aufrechtzuerhalten. Nora erkennt zunehmend ihre eigene Rolle in einer von Männern und Karriereinteressen dominierten Welt. Ihr Zuhause „entpuppt“ sich als Puppenstube – eine Einsicht, die ihr Leben radikal verändern wird. Henrik Ibsens Drama „Ein Puppenheim“, in Deutschland als „Nora“ bekannt, gehört zu den zentralen Werken der Frauenemanzipation und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Im Zentrum steht der Bruch mit bürgerlichen Konventionen und patriarchalen Strukturen – eine Rebellion, die auch heute noch dazu auffordert, unsere modernen Beziehungsmodelle und Rollenbilder kritisch zu hinterfragen.
Theater im Gespräch: So 21. März, 11.00 Uhr
Theatergottesdienst: So 4. April, 11.00 Uhr
Publikumsgespräch: Do 29. April im Anschluss an die Vorstellung
Premiere 29.05.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Tanzwut – Der Sommer der Freiheit 1945
Musical von Thomas Pigor und Thilo Wolf
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Sommer 1945: Die ersten Monate nach Kriegsende. Anarchie prägt den Alltag, die Schrecken des Krieges sind noch spürbar. Viele Männer gefallen, in Gefangenschaft oder vermisst – die Frauen halten das Leben zusammen und entwickeln mit ihren Kindern fantasievolle Strategien, um das Nötigste zu sichern. Doch gleichzeitig kehrt in der amerikanischen Besatzungszone die Lebensfreude zurück: Es wird gelacht, getanzt, geliebt, und die Menschen dürsten nach Kultur. Auch Edeltraut, ihre Freundin Betty und deren musikbegeisterte Tochter Toni träumen vom Neuanfang – zwischen Schwarzmarkt und zerbombten Häusern, Hunger und der Faszination für die GIs.
Mit Thilo Wolf und Thomas Pigor treffen zwei versierte Künstler mit einschlägiger Musical-Erfahrung aufeinander: Thilo Wolf, geprägt vom Jazz, feiert mit der Thilo Wolf Big Band und großen Orchestern auch konzertante Erfolge. Thomas Pigor ist u.a. gemeinsam mit Benedikt Eichhorn als Musikkabarettist und Chansonsänger unterwegs. Außerdem schrieb er mehrere Musicals und Operetten u.a. für das Gärtnerplatztheater in München.
Was die beiden verbindet: stilistische Vielfalt, Sinn für Humor und der Wunsch, dem Musical neue Impulse zu geben.
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