Alte Sorten
Romanadaption nach dem Bestseller von Ewald Arenz
Ab 25.09.2026 | 19.00 Uhr | Stadttheater
Ein einsamer Hof zwischen Feldern und Weinbergen. Sally, kurz vor dem Abitur, ist aus der Klinik geflohen – weg von Fragen, Vorschriften, von den Blicken der Erwachsenen. Sie trifft auf Liss, eine verschlossene Frau, die ihren Hof allein bewirtschaftet. Ohne Misstrauen, ohne Drängen bietet Liss ihr Unterschlupf. Aus einer Nacht werden Wochen. Während sie gemeinsam Kartoffeln ernten, Bäume markieren und alte Birnensorten pflegen, entsteht eine ungewöhnliche Verbindung. Liss stellt keine Fragen. Sally muss sich nicht erklären. Im Rhythmus der Jahreszeiten, zwischen Altweibersommer und Ernte, tasten sich die beiden Frauen aneinander heran. Was zunächst wie eine zufällige Begegnung wirkt, wird zur Rettung für beide – denn jede trägt ihre eigenen Verletzungen mit sich. Ewald Arenz hat mit „Alte Sorten“ einen Roman über Freundschaft geschrieben, der ohne große Gesten auskommt. Die Sprache ist klar, beinahe poetisch, die Landschaft wird zur Verbündeten der Figuren. Es geht um Heilung, um das Finden von Vertrauen, um zwei Menschen, die einander Zeit geben. Und um die Frage: Kann Freundschaft Leben retten? Der Roman wurde zum Bestseller und berührte hunderttausende Leser*innen. Nun kommt die Geschichte auf die Bühne des Stadttheater Fürth – als eindringliches Kammerspiel über Flucht, Stille und die heilende Kraft der Natur.
„Vertrauen wächst langsam.“
Stadttheater Fürth
Inszenierung & Fassung: Edith Erhardt
Bühne & Kostüme: Barbara Fumian
Musik: Julia Klomfaß
Mit: Hannah Candolini, Nicola Lembach
