Azahar Ensemble
31.01.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
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Benannt nach den weißen, aromatisch duftenden Blüten der Zitrusbäume, die die Landschaft Südspaniens prägen, begeistert das junge Azahar Ensemble durch die „große Fantasie und technische Präzision“ (Süddeutsche Zeitung), mit der es in seinen Interpretationen die Musik „in sinnlicher Fülle aufblühen lässt“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Das Ensemble lädt ein zu einem malerisch-bunten Streifzug durch die Welt der Bläserquintette: Anton Reicha, ein Freund Beethovens und Haydns, gilt als Wegbereiter des Bläserquintetts und eröffnet den Abend mit seinem verspielten Opus in f-Moll Nr. 25.
Joaquín Turinas „La Oración del Torero“ nimmt uns mit in spanische Gefilde des vergangenen Jahrhunderts, wo wir Stierkämpfer in einer Kapelle beim Gebet vor dem gefährlichen Kampf in der aufgeregten Arena musikalisch beobachten.
Astor Piazzolla skizziert in seiner „Histoire du Tango“ die Entwicklung des Tangos im 20. Jahrhundert; die zweite Station, „Café 1930“, fesselt mit dem für Tango Argentino so typischen Klang romantischer Melancholie, während György Orbán dem ungarischen Temperament mit seinem mitreißenden Schwung tänzelnd Luft macht.
Ein wahres Gemälde offenbart sich zum Abschluss in den „Cinq aquarelles“ des spätromantischen US-Amerikaners George Templeton Strong, der seiner Liebe zur Aquarellmalerei hier auch musikalisch Ausdruck verleiht.
„‚Azahar‘ benennt die weißen Blüten der spanischen Zitrusbäume, und ihr Duft, ihre Schönheit und ihre Poesie schwingen im Musizieren des wunderbaren spanischen Quintetts mit.“
Tiroler Tageszeitung
André Cebrián Garea: Flöte
María Alba Carmona Tobella: Oboe
Antonio Lagares Abeal: Horn
María José García Zamora: Fagott
Miquel Ramos Salvadó: Klarinette
Einführung um 19.00 Uhr
