Castor et Pollux
Oper von Jean-Philippe Rameau
16.06.2027 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Libretto von Pierre-Joseph Bernard | Opern-Abo
Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ weltweit eine Welle der Begeisterung aus. Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging
aber frei mit dem Stoff um.
Die Handlung spielt in Sparta, das gemeinsam von Castor und Pollux regiert wird. Castor ist sterblich, während Pollux als Sohn Jupiters Unsterblichkeit besitzt. Beide sind in die gleiche Frau, Télaïre, verliebt. Sie selbst gibt Castor den Vorzug und Pollux ist eigentlich Phébé versprochen. In einem Krieg wird Castor getötet. Pollux bittet auf Drängen Télaïres seinen Vater Jupiter, den Bruder aus der Unterwelt zu befreien. Doch dafür müsste Pollux Castors Platz einnehmen. Pollux’ Kampf zwischen seiner Loyalität zu Castor und seinem Verlangen nach Télaïre zerreißt ihn.
Der Verknüpfung von Öffentlichem und Privaten trägt Rameau mit großflächigen Tableaus und farbigen Klang- und Bühneneffekten Rechnung. Kampf- und Unterweltsszenen, Göttervisionen, Liebesklagen oder die Illustration von Naturereignissen sind abwechslungsreich instrumentiert.
Die Inszenierung verantworten Dirigent Christopher Moulds, die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras sowie der Star-Bildhauer Tony Cragg.
„Den inszenierten Jubel auf der Bühne setzten (…) die Zuschauer im Saal ausgiebig fort.“
Die Deutsche Bühne
Staatstheater Meiningen
Inszenierung: Adriana Altaras
Musikalische Leitung: Christopher Moulds
Bühne: Tony Cragg
Kostüme: Nina Lepilina
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Einführung um 19.00 Uhr
