Die Herzogin von Chicago
Operette von Emmerich Kálmán
Ab 24.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald | Gemischtes Abo | Kleines Gemischtes Abo
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Prinz Sandor von Sylvarien musste sein Schloss verkaufen, um ein wenig Geld in die leere Staatskasse zu spülen. Die neue Besitzerin ist die Amerikanerin Mary Lloyd, die mit Geld alles kaufen zu können glaubt – bei Sandors Herz trifft sie jedoch auf Widerstand. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: sie ein unbeschwerter Jazz-Fan, während sein Herz (noch) im Dreivierteltakt schlägt. Praktischerweise hat sie ein ganzes Jazz-Orchester im Gepäck dabei, und beim musikalischen Wettstreit kommen sich Mary und Sandor näher. Doch wie es sich für eine gute Romanze gehört, müssen die beiden erst diverse unerwartete Komplikationen durchstehen, ehe sich das obligatorische Happy End einstellt.
Mit dem musikalischen Spagat von Cśardaś bis Charleston, von Walzer bis Foxtrott fing Kálmán genau den Zeitgeist der späten 1920er-Jahre ein, welcher der „Herzogin von Chicago“ bei ihrer Uraufführung 1928 im Theater an der Wien zu großem Erfolg verhalf. Bald jedoch verschwand das Werk, das eine musikalische Brücke zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt schlägt, als „entartete“ Kunst von den Spielplänen. Erst 2003 wurde es wiederentdeckt und begeistert seither u. a. in Dresden, Wien und Bonn das Publikum mit seinem Mix aus pulsierenden Charleston- und Slowfox-Rhythmen, die einem in Ohr und Bein gehen.
Zeitgeist der späten 1920er Jahre mit seinen mitreißenden Charleston- und Slowfox-Rhythmen
Landestheater Detmold
Musikalische Leitung: Claudio Novati/Michael Spassov
Inszenierung: Geertje Boeden
Bühne & Kostüme: Beata Kornatowska
Choreografie: Annika Dickel
Chor: Francesco Damiani
