Istanbul
Ein musikalischer Abend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Şipal mit Songs von Sezen Aksu
Premiere am 05.06.2026 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus
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Begleitend zur Inszenierung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ am 09. Mai von 14.30 - 18.30 Uhr das „Spezialisten“-Erzählcafé im Mittelfoyer des Stadttheaters statt.
Eintritt frei.
Heimat – was bedeutet das für Sie? Wo fühlen Sie sich zuhause? Wir laden türkische und deutsch-türkische Mitbürger*innen herzlich ein, im Erzählcafé von ihren Erfahrungen zu erzählen: von der eigenen Migration aus der Türkei nach Fürth oder der Ihrer Eltern und Großeltern, von Ankommen und Verwurzeln, von zwei Kulturen und einer Stadt.
Ihre Geschichten inspirieren unsere Produktion „Istanbul”.
Kommen Sie vorbei – bei Çay, Türk Kahvesi und kleinen Snacks.
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Willkommen auf einer faszinierende Zeitreise mit Perspektivwechsel: Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht in Deutschland, sondern in der Türkei stattgefunden hätte? Klaus Gruber, Arbeiter aus Fürth, wandert Anfang der 1960er als „Gastarbeiter“ in die Weltmetropole Istanbul aus. Zurückgelassen: Frau Luise und die gemeinsame Tochter. Während er in der Fremde um Orientierung ringt, sprachlos in einer unbekannten Kultur, werden alltägliche Dinge zur Herausforderung. Doch es gibt Lichtblicke: Übersetzer Ismet und Nachbarin Ela. Als Luise nachkommt, beginnt ein neues Kapitel – und die Frage nach Heimat ist plötzlich keine eindeutige mehr. Untermalt von den wundervoll melancholischen Liedern Sezen Aksus, der „Königin des türkischen Pop“, entfaltet sich eine tragikomische Geschichte über Migration, Identität und Zugehörigkeit. In deutscher Sprache wird von Auswandererschicksalen erzählt, während türkische Songs die Sehnsucht nach Heimat besingen. Muss man sich für eine Heimat entscheiden oder können unterschiedliche Welten zusammen eine neue Heimat bilden?
İstanbul
Ekonomik mucize Türkiye'de gerçekleşseydi ne olurdu? Fürth'lı Klaus Gruber İstanbul'da misafir işçi olarak çalışmaya başlar ve dil engeli ve vatan hasretiyle mücadele eder. Karısı Luise de ona katılınca, ev ile yurt dışı arasındaki sınırlar bulanıklaşır. Sezen Aksu'nun melankolik pop şarkıları eşliğinde göç, kimlik ve aidiyet üzerine bir hikâye ortaya çıkar.
HINWEIS: Für unsere Inszenierung „Istanbul“, möchten wir die Geschichten der türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sichtbar machen, die vor Jahrzehnten als sogenannte „Gastarbeiter*innen“ nach Fürth kamen – und die längst keine Gäste mehr sind, sondern Teil dieser Stadt. Mehr Informationen in unserem Bretterbericht #23 unter www.stadttheater.de/menschen-haus/bretterbericht
„Völkerfreundschaft. Verwandtschaft. Hatte nicht schon Goethe türkische Vorfahren?“
Stadttheater Fürth
Inszenierung: Berfîn Orman
Bühne & Kostüme: Lara Duymuş
Musikalische Leitung: Benjamin Stein
Dramaturgie: Udo Eidinger
Mit: Matthäus Zaborszyk, Hannah Candolini, Aydın Aydın, Roxana Safarabadi, Serdar Altan und Live-Band: Şeyda Aktaş, Berkan Çardaklı, Uğur Köse, Benjamin Stein
In deutscher Sprache mit türkischen Liedern
Einführungen jeweils 19.00 Uhr (Premiere ausgenommen)
Theater im Gespräch am 24. Mai 2026, 11.00 Uhr
Party im Anschluss an die letzte Aufführung: „Sounds of Istanbul – Turkish Pop Night“
