Paride ed Elena

Paride ed Elena

Konzertante Aufführung ǀ Dramma per musica in fünf Akten von Christoph Willibald Gluck

10.05.2026 | 18.00 Uhr | Stadttheater Fürth | Großes Haus

Libretto von Ranieri de' Calzabigi | Opern-Abo

Mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Michael Hofstetter wird in Christoph Glucks Oper „Paride ed Elena“ eine historische Aufführungspraxis neu belebt. Erstmals seit dem 18. Jahrhundert wird die Rolle des Paride wieder von einem Mann gesungen. Giuseppe Milico, der ursprüngliche Kastrat der Uraufführung im Jahr 1770, hatte die Partie mit ihrem hohen Stimmumfang geprägt; nun erfährt diese Tradition eine bemerkenswerte Wiederaufnahme durch Samuel Mariño. Die zweite Rolle wird die international gefragte Sopranistin Roberta Mameli übernehmen. Als Chor konnte das Ensemble Cantus Thuringia gewonnen werden, welches kürzlich zwei neue CD-Einspielungen bei SONY classic vorlegte.
Die Produktion ist Teil eines überjährigen Zyklus von Glucks Reformopern und beleuchtet „Paride ed Elena“ als Schlüsselwerk dieser musikalischen Revolution. Im Zentrum steht die Verschmelzung von Musik und Handlung zu einer affektdramatischen Einheit. Die historisch informierte Interpretation durch die Akademie für Alte Musik Berlin lässt das Werk in seiner ursprünglichen klanglichen Pracht erstrahlen und macht Glucks musikalische Vision in ihrer Zeitlosigkeit neu erfahrbar. Die Aufführung dieser konzertanten Fassung stellt eine lebendige Weiterführung von Glucks revolutionärem Opernästhetik im 21. Jahrhundert dar.

Das Schlüsselwerk der musikalischen Revolution – stilistisch wie ästhetisch zukunftsweisend

Internationale Gluck Festspiele 2026

Eine Opernproduktion der Gluck Festspiele 2026

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter

Mit: Samuel Mariño, Roberta Mameli | Akademie für Alte Musik Berlin | Cantus Thuringia

Einführung 17.30 Uhr

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So 10.05.2026 18.00 Uhr O Karten